EU veröffentlicht Quellcode von Archivierungsprojekt „Caspar“

Es soll gewährleisten, dass Daten auf unbestimmte Zeit bewahrt, gelesen und verstanden werden können. Die Schlüsselkomponenten der Archivsoftware stehen unter der LGPL. Das Budget des Projekts ist auf 15 Millionen Euro angesetzt.

Die Europäische Union hat die Archivsoftware des Projekts „Caspar“ als Open Source freigegeben. Die Schlüsselkomponenten wurden unter der Lizenz GNU LGPL veröffentlicht.

Für die Dokumentation gilt die Creative-Commons-Lizenz Attributions Non-commercial Share Alike (by-nc-sa). Einzige Ausnahme sind PDS-Schnittstellen und Client Codes, die entweder unter der Common Public License oder der BSD-Lizenz bereitgestellt werden.

Das Forschungsprogramm der EU soll gewährleisten, dass digital gespeicherte Daten auf unbestimmte Zeit bewahrt, gelesen und verstanden werden können. Caspar steht für Cultural, Artistic and Scientific knowledge for Preservation, Access and Retrieval und ist Teil der im Mai 2010 von der EU-Kommission beschlossenen Digitalen Agenda.

„Digitale Informationen sind ebenso wertvoll wie störungsanfällig“, erklärte die zuständige Vizepräsidentin der Kommission Neelie Kroes. „Wer schon einmal den Zugriff auf Familienfotos oder alte Dokumente verloren hat, kennt die beim Umgang mit inkompatiblen Technologien aufkommende Frustration.“ Das Projekt ergänzt Initiativen wie Europeana – eine digitale Bibliothek, die seit November 2008 das kulturelle Erbe Europas über das Internet zugänglich macht.

15 Millionen Euro sind als Budget für das Projekt angesetzt. 8,8 Millionen Euro davon stammen aus Fördermitteln des Forschungsrahmenprogramms der EU-Kommission.

Themenseiten: European Union, Open Source, Politik, Software

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