Nach Blackberry auch Google und Skype im Visier der Inder

Wenn Google oder Skype über Komponenten verfügen, die nicht zugänglich sind, will Indien die Dienste blockieren. Eine Mitteilung an die Unternehmen ist unterwegs. "Die Botschaft ist für alle dieselbe", heißt es vonseiten der Regierung.

Google und Skype stehen unter Beobachtung des indischen Sicherheitsdienstes. „Wenn ein Unternehmen Telekommunikationsservices in Indien zur Verfügung stellt, muss die gesamte Kommunikation dem Sicherheitsdienst zugänglich sein“, sagte ein Sprecher des Innenministeriums gegenüber AFP. Damit bestätigt die Nachrichtenagentur einen Bericht der Financial Times von Mitte August.

Offenbar hat Indien ernste Probleme mit jedem Kommunikationsdienst, der seine Daten nicht sofort offenlegt. „Wenn Google oder Skype über eine Komponente verfügen, die nicht zugänglich ist, geht das einfach nicht“, erklärte der Sprecher weiter. Die Botschaft sei für alle dieselbe.

Indien hat sich in der Sache noch nicht öffentlich zu Wort gemeldet. Laut AFP sind aber sowohl an Google als auch an Skype offizielle Mitteilungen ergangen. Sie würden darum gebeten, die Richtlinien der Regierung einzuhalten, sonst werde man die Dienste schließen, zitiert AFP einen Bericht der indischen Nachrichtenagentur Press Trust India.

Research In Motion, das als erstes Unternehmen ins Fadenkreuz der Inder gekommen war, konnte vergangene Woche eine Blockade seiner Blackberry-Dienste vorerst abwenden. Die indische Regierung gewährte dem kanadischen Hersteller 60 Tage Aufschub.

Themenseiten: Big Data, Datenschutz, Google, Handy, Internet, Kommunikation, RIM, Research In Motion, Skype

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