Mark Hurd muss Aufsichtsrat von News Corp verlassen

Dem Unternehmen zufolge kommt er für eine Wiederwahl nicht infrage. Am 15. Oktober scheidet Hurd bei News Corp aus. Er hatte dem Aufsichtsrat seit 2008 angehört.

Mark Hurd
Mark Hurd (Bild: HP)

Der frühere CEO von Hewlett-Packard, Mark Hurd, verliert einen weiteren Posten. Einer Börsenmeldung von News Corp zufolge wurde er für die anstehende Wiederwahl des Aufsichtsrats nicht nominiert. Das bedeutet, dass Hurd das Gremium nach der Jahresversammlung am 15. Oktober verlässt.

Hurd hatte dem Aufsichtsrat von Rupert Murdochs Medienunternehmen seit 2008 angehört. In einer per Mail versandten Mitteilung schreibt News Corp: „Nach Diskussionen zwischen dem Unternehmen und Mark Hurd wurde beschlossen, dass er für eine Wiederwahl beim Jahrestreffen 2010 nicht in Frage kommt.“

Als CEO von HP war Hurd diesen Monaten zurückgetreten. Vorwürfe der sexuellen Belästigung einer Angestellten der Marketingabteilung, der ehemaligen Schauspielerin Jodie Fisher, wurden zwar fallen gelassen, HP befand aber, Hurd habe die Verhaltensmaßregeln des Unternehmens verletzt, als er Spesenabrechnungen fälschte – mutmaßlich, um eine Beziehung zu Fisher zu vertuschen.

Zwei Tage später verließ auch Hurds engste Mitarbeiterin HP: Caprice Fimbres McIlvaine war als „CEO Program Manager“ angestellt gewesen. Sie soll jene internationalen CEO-Treffen organisiert haben, auf denen Hurd mit Jodie Fisher zusammentraf. Fisher war ihr unterstellt.

Themenseiten: Business, Hewlett-Packard, IT-Jobs, Krise

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