3Par-Bieterwettstreit: HP will Gesellschafter mit Aktienrückkauf beruhigen

10 Milliarden Dollar will der Computerhersteller dafür investieren. Seine Aktionäre sind wegen des Rennens um den Storage-Array-Anbieter 3Par verunsichert. HP hält derzeit das Höchstgebot mit 30 Dollar je Aktie oder 2 Milliarden Dollar in bar.

Hewlett-Packard (HP) will Bedenken seiner Aktionäre gegenüber seinem letzten Angebot für den Storage-Array-Anbieter 3Par mit einem Aktienrückkauf ausräumen. 10 Milliarden Dollar will HP dafür aufwenden, mindestens 3 davon im vierten Fiskalquartal.

HP ist anscheinend bereit, ein Vielfaches dessen zu zahlen, was 3Par tatsächlich wert ist. Das Unternehmen will offenbar verhindern, dass Dell im Storage-Data-Bereich Fuß fasst. Nach dem Skandal um Ex-CEO Mark Hurd sind die Aktionäre jedoch hellhörig geworden.

HP hatte am Freitag sein Gebot auf 30 Dollar je Aktie – oder 2 Milliarden Dollar – erhöht. Dell hat noch bis morgen Zeit, seine Offerte zu verbessern.

„Wir stehen finanziell auf sicheren Beinen“, lautet die Nachricht, die HP an seine Aktionäre und an Dell aussendet. De facto verzeichnete das Unternehmen im Juli-Quartal 3,3 Milliarden Dollar Cash from Operations und einen Free Cash Flow von 2,1 Milliarden Dollar.

Nach Einschätzung der Tageszeitung The New York Times hat HP mit einem Jahresumsatz von 115 Milliarden Dollar (90,3 Milliarden Euro) im Vergleich zu Dells 53 Millarden Dollar (41,6 Milliarden Euro) im Bieterwettstreit um 3Par noch ein wenig Luft nach oben. HP müsse jedoch auch ein Auge auf den Wert von 3Par haben. Verganene Woche hätten neun Finanzanalysten den Endpreis auf 29 Dollar je Aktie geschätzt.

Themenseiten: 3Par, Business, Dell, Hewlett-Packard, Storage, Virtualisation, Virtualisierung, Übernahmen

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