Rätsel um totes Mädchen in Street View gelöst

Die 10-Jährige wollte ihre Freundin erschrecken. Zufällig fuhr genau in dem Moment ein Street-View-Auto vorbei und fotografierte sie. Eine Google-Sprecherin erklärte, dass die Autos "Schnappschüsse" der Straßen aufnehmen.

Das Street-View-Bild eines offenbar tot am Boden liegenden Mädchens hat sich als Scherz herausgestellt: Die 10-Jährige hatte sich einen Jux gemacht und tot gespielt. Zufällig fuhr just in dem Moment ein Street-View-Auto vorbei, wie die britische Daily Mail Online berichtet.

Azura Beebeejaun aus Middle Road in Worcester war kopfüber gestolpert und einfach liegen geblieben, um ihre Freundin zu erschrecken. Das Bild war letzten Sommer aufgenommen worden.

Eine Sprecherin sagte gegenüber der Daily Mail, dass Google sich nicht zu einzelnen Bildern äußern könne. Die Ansichten in Street View entsprächen Schnappschüssen von Großbritanniens Straßen. Sie unterschieden sich in nichts von den Bildern, die jeder einzelne zu Gesicht bekomme, der zu dem Zeitpunkt am gleichen Ort zugegen sei.

„Das bedeutet, dass unsere Autos im Vorbeifahren versehentlich auch eigenartige oder unangebrachte Bilder aufnehmen.“ Aus diesem Grund habe Google Tools zur Meldung solcher Fotos bereit gestellt, um sie zu löschen oder unkenntlich zu machen. Für Deutschland werden sie ab 15. September verfügbar sein.

Die 10-jährige Azura Beebeejaun liegt auf dem Street-View-Bild mit dem Kopf nach unten am Boden (Screenshot: ZDNet).
Die 10-jährige Azura Beebeejaun liegt auf dem Street-View-Bild mit dem Kopf nach unten am Boden (Screenshot: ZDNet).

Manche machen sich einen Spaß daraus, in Street View genau jene Bilder herauszusuchen, die mindestens in die Kategorie „Eigenartig“ gehören. Die Website This is Photobomb hat eine ganze Auswahl von solchen Google Street Bombs veröffentlicht.


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2 Kommentare zu Rätsel um totes Mädchen in Street View gelöst

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  • Am 16. August 2010 um 8:56 von Humdinger

    Erste Hilfe – Fehlanzeige
    Da hat Google sich ja mal wieder nicht mit Ruhm bekleckert. Man sollte selbst bei Google Mitarbeitern davon ausgehen können, dass diese bei einer hilflosen, auf der Straße liegenden Person sofort „Erste Hilfe“ leisten. Dann hätte sich der Irrtum in diesem Fall auch schnell aufgeklärt. Das man anschließend solche Aufnahmen wieder löscht ist doch wohl selbstverständlich.

    • Am 16. August 2010 um 22:40 von Paul

      AW: Erste Hilfe – Fehlanzeige
      Vielleicht liegt das Mädchen dort ja erst seit wenigen Sekunden, und der Fahrer hat gesehen, wie es sich hingelegt hat.

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