Britisches Gericht lädt drei mutmaßliche Phisher vor

Im Rahmen von "Operation Dynamophone" hat die Polizei sechs Häuser durchsucht und fünf Personen festgenommen. Zwei Verdächtige sind auf Kaution frei. Die drei anderen müssen sich im Oktober vor einem Crown Court verantworten.

Drei mutmaßliche Phisher haben in Großbritannien einen Gerichtstermin genannt bekommen. Die Männer, von denen der Polizei zufolge zumindest zwei wahrscheinlich aus Nigeria stammen, müssen sich am 5. Oktober vor dem Southwark Crown Court verantworten. Zwei weitere Verdächtige, ein Mann und eine Frau, sind gegen Kaution frei.

Einer der Verdächtigen, Babatunde Faffare, lebt in Irland. John Kareem und Vincent Alonge sollen von London aus operiert haben.

Die insgesamt fünf Personen wurden im Rahmen einer „Operation Dynamophone“ genannten Ermittlung von der eCrime Unit der Londoner Metropolitan Police und der irischen Garda verhaftet. Sie sollen durch Geldtransfers von knapp 10.000 Online-Bankkonten etwa 385.000 Pfund (462.000 Euro) erbeutet haben. Außerdem legt man ihnen zur Last, mit Kreditkartenbetrug drei Millionen Pfund (3,6 Millionen Euro) gestohlen zu haben.

Operation Dynamophone umfasste der Londoner Polizei zufolge sechs Hausdurchsuchungen. Fünf fanden in London statt. Eine sechste erfolgte in Navan in der irischen Grafschaft Meath.

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