Google will angeblich Anbieter von virtueller Währung kaufen

Das System könnte den Bezahldienst Google Checkout ergänzen. Nach der Übernahme von Slide und einer Investition in Zynga würde Google weiter auf Social Games setzen. Jambool gilt als besonders kritisch gegenüber Facebook.

Mehreren Berichten zufolge übernimmt Google das Start-up Jambool, das eine virtuelle Währung entwickelt hat. „Social Gold“ ist, wie der Name schon sagt, für Soziale Netze und Spiele bestimmt.

TechCrunch stuft die Übernahme als weniger umfangreich als die von Slide vergangene Woche ein und spekuliert auf einen Preis von ungefähr 70 Millionen Dollar. Der Kauf von Slide ist mittlerweile bestätigt. Das Unternehmen hatte zunächst einen Online-Fotodienst und Facebook-Apps programmiert, später Tools für Online-Anzeigen und ist jetzt auf Social Gaming spezialisiert.

Jambools Social Gold wurde ursprünglich für Facebook entwickelt, bevor Facebook selbst Mitte 2009 sein Credits-System einführte. Das weltgrößte Soziale Netzwerk versucht derzeit, Anbieter von Fremdwährungen loszuwerden. Das Management von Jambool hat sich mehrfach kritisch über Facebook geäußert.

Google ist selbst Anbieter eines mit Paypal konkurrierenden Bezahldiensts, Google Checkout. Vielleicht hat es schon länger nach einer virtuellen Währung als Ergänzung dazu Ausschau gehalten. Social Gold unterstreicht auch Googles Ambitionen im Social-Gaming-Bereich, die schon die erwähnte Slide-Übernahme und eine massive Investition in Farmville-Anbieter Zynga offengelegt hat.

Themenseiten: Business, Google, Übernahmen

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