Skype will an die Börse

Das Unternehmen hat bei der US-Börsenaufsicht einen Antrag gestellt. Es erwartet Erlöse von 100 Millionen Dollar. Skype soll an der New Yorker Börse gelistet werden.

Skype will an die Börse

Das Internet-Telefonie-Unternehmen Skype hat bei der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission (SEC) seinen Börsengang beantragt.

Skype erwartet einen Erlös von 100 Millionen Dollar (75 Millionen Euro). Die Summe dient jedoch nur als Basis für die Berechnung der Antragsgebührern.

Zu den Emissionsbanken gehört neben Goldman Sachs, J.P.Morgan und Morgan Stanley ist auch die Deutsche Bank. Das Datum für den Börsengang sowie der Preis der Aktien sind noch offen. Skype will an der New Yorker Börse NASDAQ notieren.

Im November 2009 hatte eBay 70 Prozent seiner Skype-Anteile für 1,9 Milliarden Dollar (1,27 Milliarden Euro) verkauft. Eine Investorengruppe rund um Netscape-Gründer Marc Andreessen hält seitdem 56 Prozent des Unternehmens. Die Skype-Gründer Niklas Zennström und Janus Friis besitzen 14 Prozent; 30 Prozent verblieben bei eBay.

Das Internetauktionshaus hatte Skype 2005 für 2,6 Milliarden Dollar übernommen. Im Jahr 2008 setzte der VoIP-Dienst 551 Millionen Dollar um, vier Prozent mehr als 2007. Die Zahl der registrierten Anwender stieg um 47 Prozent auf 405 Millionen. 2011 soll der Umsatz die Milliardengrenze übersteigen.

Themenseiten: Business, Ebay, Kommunikation, Politik, Skype, VoIP

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