Blackberry-Streit mit Emiraten: Clinton will vermitteln

Die Außenministerin hat Gespräche zwischen den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten angekündigt. Auch mit Saudi-Arabien und Indien will sie Kontakt aufnehmen. RIM verhandelt unterdessen bereits mit den Saudis.

US-Außenministerin Hillary Clinton hat Gespräche zwischen den USA und den Vereinigten Arabischen Emiraten angekündigt, um im Streit um die Sperrung von Blackberry-Diensten zu vermitteln. Das berichtet die Nachrichtenagentur AFP.

„Wir wissen, dass es berechtigte Sicherheitsbedenken gibt“, sagte Clinton. An einer freien Nutzung und freiem Zugang zu Blackberry-Diensten bestehe aber ebenso berechtigtes Interesse. Clinton will auch mit Saudi-Arabien, Indien und weiteren Ländern Kontakt aufnehmen, die das Routing sämtlicher Daten über Research In Motions (RIM) Server in Kanada mit Skepsis betrachten.

Unterdessen hat der Blackberry-Hersteller einem Reuters-Bericht zufolge Gespräche mit Vertretern Saudi-Arabiens aufgenommen. „RIM zeigte ein Ausmaß an Flexibilität wie in den letzten drei Monaten nicht. Es gab Fortschritte“, sagte eine mit der Situation in Riad vertraute Person. Eine endgültige Lösung wird für heute erwartet.

Anfang der Woche hatten die Regulierungsbehörde der Emirate angekündigt, ab 11. Oktober einen Teil von RIMs Blackberry-Diensten zu sperren. Saudi-Arabien hat seine Mobilfunkprovider angewiesen, ab heute sämtliche Services zu blockieren. Beide Staaten begründeten ihr Vorgehen mit Sicherheitsbedenken.

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