Adobe will am 16. August kritische Lücke in Reader schließen

Auch Acrobat weist sie auf. Der Fehler steckt in der Datei CoolType.dll und lässt sich über manipulierte TrueType-Schriftarten ausnutzen. Das Update stopft zudem eine nicht genannte Zahl weiterer Schwachstellen.

Adobe hat ein außerplanmäßiges Update für Adobe Reader angekündigt. Es soll am 16. August erscheinen und eine in der vergangenen Woche auf der Sicherheitskonferenz Black Hat vorgeführte Sicherheitslücke schließen.

Die Anfälligkeit kann ausgenutzt werden, um die Kontrolle über einen Computer zu übernehmen. Laut Charlie Miller, einem leitenden Analysten bei Independent Security Evaluators, besteht ein Problem bei der Verarbeitung von Schriften. Die Schwachstelle stellte er während der Präsentation eines Tools vor, das dazu benutzt werden kann, die Ursachen von Softwareabstürzen zu ermitteln.

Laut einem Eintrag in der US National Vulnerability Database verursacht die Datei CoolType.dll einen Ganzzahlüberlauf. Betroffen seien Adobe Reader 8.2.3 und 9.3.3 sowie Acrobat 9.3.3. Über eine manipulierte TrueType-Schriftart könne ein Angreifer beliebigen Schadcode einschleusen und ausführen.

Das von Adobe geplante Update wird einer Sicherheitsmeldung zufolge weitere Lücken in Adobe Reader 9.3.3 für Windows, Mac und Unix, Acrobat 9.3.3 für Windows und Mac sowie Reader und Acrobat 8.2.3 für Windows und Mac stopfen. „Uns sind keine Exploits für irgendwelche der Anfälligkeiten bekannt, die wir mit diesem Update beheben“, teilte eine Adobe-Sprecherin mit.

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