Google-CEO: „Die Gesellschaft ist nicht bereit für technische Veränderungen“

Eric Schmidt hält die Einsatzmöglichkeiten künstlicher Intelligenz für "ziemlich spannend". Die Menschen sind aber mit dem damit einhergehenden Wandel überfordert. Seiner Meinung nach ist es "Zeit, sich darauf vorzubereiten".

Google-CEO Eric Schmidt hielt eine Rede bei der Konferenz Techonomy.

Google-Chef Eric Schmidt ist der Meinung, dass die Menschheit nicht gewappnet ist für die Veränderungen, die die Technik für sie bereit hält. Das sagte er bei einer Rede auf der Konferenz Techonomy.

Computer könnten – mit Hilfe von künstlicher Intelligenz – eine Person mit nur 14 aus dem Web gesuchten Bildern identifizieren, sagte Schmidt. Die Daten, die von ortsbasierten Diensten gesammelt würden, könnten zudem einen Eindruck vermitteln, wo sich ein Mensch gerade aufhalte – und unter Umständen Voraussagen darüber treffen, wohin er als nächstes geht.

Diese Möglichkeiten hält Schmidt für „ziemlich spannend“. Ob sie eine gute oder schlechte Idee seien, lasse sich nicht sagen. „Technik per se ist selbstverständlich neutral, aber die Gesellschaft ist noch nicht für sie bereit.“

Unter anderem seien die Menschen mit den Veränderungen überfordert, die ihnen aufgenötigt werden. „Ich glaube, es ist Zeit, sich darauf vorzubereiten.“ Dies bedeute eine Umstellung und Herausforderung für jeden – auch für ihn selbst.

Techonomy beschäftigt sich mit der der Rolle der Technologie in allen Aspekten des Privat- und Geschäftslebens – sowie ihren Auswirkungen und Veränderungen. Die Konferenz war im Mai ins Leben gerufen worden. Gründer sind David Kirkpatrick, Peter Petre und Brent Schlender, alle ehemals Redakteure beim Fortune Magazine.

Themenseiten: Business, Google, Messen, Privacy

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