Bayerische Polizei erleichtert Informatikern den Berufseinstieg

Sie müssen keine mehrjährige Ausbildung hinter sich bringen, sondern erhalten einen Crashkurs. Grund für den Vorstoß des LKA ist die Zunahme von Industriespionage. Auch kleine und mittlere Betriebe sind betroffen.

Das LKA Bayern bildet Informatiker zu Cyber-Cops aus.

Die bayerische Polizei will ihr Nachwuchsproblem im Bereich Internetkriminalität durch die Möglichkeit eines Quereinstiegs lösen: Das Landeskriminalamt wird als erstes in Deutschland Informatiker zu Spezialisten ausbilden. Das berichtet Spiegel Online unter Berufung auf Quellen.

Die Informatiker erhalten einen Intensivkurs. Eine mehrjährige Ausbildung zum Polizeibeamten bleibt ihnen so erspart.

Grund für die Initiative ist laut Spiegel die zunehmende Zahl von Industriespionagefällen, die der deutschen Wirtschaft angeblich jährlich einen Schaden in Milliardenhöhe zufügen. Der Großteil der Daten werde über Trojaner geklaut; auch kleine und mittelständische Unternehmen seien betroffen.

Themenseiten: Big Data, Datendiebstahl, Datenschutz, Hacker, Politik

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