Facebook wird Kunde von Salesforce.com

Die Verkaufsmitarbeiter nutzen künftig das Kundenbeziehungsmanagement. Mit Chatter können sie auch ein System einsetzen, das Salesforce.com als "Facebook für Unternehmen" bezeichnet. CEO Marc Benioff nennt Facebook häufig als Vorbild.

Salesforce.com hat sein großes Vorbild als Kunden gewonnen: das Soziale Netzwerk Facebook. Die Verkaufsmitarbeiter von Facebook nutzen künftig das Kundenbeziehungsmanagement von Salesforce.com in Form der „Service Cloud 2„.

Das System ist bereits eingerichtet und in Betrieb. Mit dem Umstieg auf die Salesforce-Plattform bekommt Facebook auch Zugriff auf Chatter, das Salesforce.com als „Facebook für Unternehmen“ beschreibt. Der Business-Dienst ist außerdem mit Facebook und Twitter vernetzt. Über eine Anbindung an Google Docs können Dateien ausgetauscht und Termine eingetragen werden.

Insbesondere Salesforce-CEO Marc Benioff hat Facebook immer wieder als Vorbild zitiert. Als er die Vernetzung der beiden Plattformen vorstellte, sagte er vergangenes Jahr: „Es ist Zeit für einen Wandel. Der Markt für Kundensupport wird von traditioneller Technik ausgebremst.“ Ebenfalls 2009 erklärte Christoph Föckeler, Director Sales Consulting EMEA Central Region bei Salesforce.com, im ZDNet-Interview: „Kundenmanagement muss Soziale Netze einbinden.“

Eine lange Eingewöhnungszeit werden die Facebook-Mitarbeiter nicht benötigen. Facebook und Salesforce.com wirken wie Zwillinge, was das Layout angeht.

Sieht aus wie Facebook, ist aber nur das neue CRM von Facebook: Salesforce.com (Screenshot: ZDNet).
Sieht aus wie Facebook, ist aber nur das neue CRM von Facebook: Salesforce.com (Screenshot: ZDNet).

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