Bericht: Angeblicher russischer Spion arbeitete für Microsoft

Der Softwarekonzern hat bestätigt, dass Alexei Karetnikow in seinem Dienst stand. Er war seit Oktober als Softwaretester beschäftigt. Karetnikow wurde inzwischen wegen angeblicher Spionage nach Russland abgeschoben.

US-Behörden haben einen weiteren angeblichen russischen Spion identifiziert, der sich seit Jahren in den USA aufgehalten haben soll. Wie die Washington Post berichtet, arbeitete Alexei Karetnikow als Softwaretester für Microsoft. Das Unternehmen bestätigte gegenüber der Zeitung, dass Karetnikow seit Oktober 2009 bei ihm beschäftigt war.

Laut der Washington Post wurde Karetnikow nach Russland abgeschoben, weil ihn Bundesermittler der Spionage verdächtigen. Eine der Regierung nahestehende anonyme Quelle sagte, während seines Aufenthalts in den USA sei es Karetnikow nicht gelungen, irgendwelche nachrichtendienstlich relevanten Informationen zu erhalten.

Ein Bundesrichter hatte am Dienstag die Ausweisung Karetnikows verfügt. Ihm drohten strafrechtliche Konsequenzen, sollte er ohne Genehmigung in die Vereinigten Staaten zurückkehren, heißt es weiter in dem Bericht.

Ende Juni hatten Ermittler ein Netzwerk von elf angeblichen russischen Spionen enttarnt. Eine von ihnen, Anna Chapman, hatte unter dem Namen Property Finder ein Web-Start-up gegründet, um New Yorkern bei der Suche nach Wohnungen zu helfen. Für die Kommunikation mit russischen Regierungsvertretern soll sie WLAN-Reichweitenverstärker benutzt haben.

Themenseiten: Microsoft, Politik, Software, WLAN

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