NTP verklagt Apple, Google und HTC

Auch LG, Microsoft und Motorola sind von der Patentklage betroffen. Die Smartphone-Hersteller bezahlen angeblich keine Lizenzgebühren für NTPs Technologie. Beim BlackBerry-Hersteller RIM konnte die Firma bereits über 600 Millionen Dollar herausschlagen.

Der Patentrechteverwalter Network Technology Partners (NTP) hat zum Rundumschlag gegen die größten Smartphone-Hersteller ausgeholt: Er verklagt Apple, Google, HTC, LG, Microsoft und Motorola. Das berichtet die New York Times (NYT).

Die Hersteller nutzen angeblich von NTP patentierte Technologie, ohne dafür Lizenzgebühren zu zahlen. Hauptsächlich geht es dabei um die Übertragung von E-Mails auf mobile Geräte. NTP-Mitbegründer Thomas Campana war Anfang der 1990er Jahre daran beteiligt gewesen, Übertragungsstandards für AT&T zu entwickeln. Er starb im Jahr 2004.

Kritiker zählen NTP zu den sogenannten Patent-Trollen – Firmen, die allgemein gehaltene Patente aufkaufen, um daraus Kapital zu schlagen. 2006 war es NTP gelungen, mit einer Klage gegen den BlackBerry-Hersteller Research in Motion (RIM) einen Vergleich über 612,5 Millionen Dollar zu erzielen.

Schätzungen von Rechtsexperten zufolge könnten NTP bei einer erfolgreichen Klage mehrere hundert Millionen Dollar zugesprochen werden. Unklar ist, ob die Smartphone-Hersteller tatsächlich noch auf die patentierte Technologie zurückgreifen, oder ob sie mittlerweile Standards verwenden, die NTPs Patente nicht mehr verletzen.

Themenseiten: Apple, Business, HTC, Handy, Kommunikation, LG, Motorola, NTP, Research In Motion, Urheberrecht

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1 Kommentar zu NTP verklagt Apple, Google und HTC

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  • Am 10. Juli 2010 um 0:38 von Domino

    Lachhaft
    Als würde jemand für das zubereiten von Kaba Patentzahlungen verlangen. Absolut lächerlich und überzogen…

    Not To Pelieve!

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