Forscher entwickeln dünnste Leiterbahn der Welt

Sie ist nur unter dem Elektronenmikroskop sichtbar. Je dünner die Bahn ist, desto schneller funktioniert die Datenübertragung. Die Technologie könnte für die Verkleinerung elektronischer Komponenten von entscheidender Bedeutung sein.

Forscher haben die dünnste Leiterbahn der Welt entwickelt.

Wissenschaftlern ist es gelungen, die dünnste Leiterbahn der Welt herzustellen. Die Metallfäden sind so fein, dass sie nur unter dem Elektronenmikroskop erkennbar sind. Bei dem Projekt haben Forscher der University of Cambridge, der südkoreanischen Sungkyunkwan University sowie des Institute of Materials Research and Engineering (IMRE) in Singapur zusammengearbeitet.

Die Leiterbahn ist 7 Nanometer stark – etwa 14.000 Mal dünner als ein menschliches Haar. Die Schwankungsbreite innerhalb der Bahn beträgt 2,9 Nanometer und liegt damit unter dem Ziel von 3,2 Nanometern, das sich die Forscher für 2010 gesteckt hatten. Eine geringere Schwankungsbreite macht eine schnellere Datenübertragung möglich und führt zu geringeren Energieverlusten durch Hitze.

Die Fähigkeit, so dünne Metallfäden herzustellen, sei ausschlaggebend, wenn es um die Verkleinerung von elektronischen Komponenten gehe, heißt es in der Pressemitteilung (PDF) des IMRE. Die Leiterbahnen könnten als Verbindungen in extrem kleinen Schaltkreisen zum Einsatz kommen.

Themenseiten: Forschung, Hardware, University of Cambridge

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