Retarus realisiert OFTP2-Übertragung als Clouddienst

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Retarus hat einen Clouddienst für die Automobilindustrie vorgestellt: den Datenaustausch per OFTP2. Der Service ist unabhängig vom genutzten EDI-System buchbar. Er erspart Unternehmen die Anschaffung eines hochpreisigen OFTP2-Moduls.

Das von Odette International entwickelte Odette File Transfer Protocol ist in der europäischen Autoindustrie Standard. Es wird für den Austausch von kaufmännischen und logistischen Daten, aber auch für den Austausch der Ingenieure (insbesondere CAD- und CAM-Daten) genutzt. Die neue Version, OFTP2, machen laut Retarus mehrere Autobauer im Lauf des Jahres verbindlich.

So sei OFTP2 für Volvo ab Januar 2011 alleiniges elektronisches Datenübertragungsverfahren, sagt Retarus-Manager Björn Georg. „Auch die Volkswagengruppe forciert den Datenaustausch über OFTP2. PSA sowie BMW werden den Engineering-Datenaustausch ab 2010 zwingend auf OFTP2 umstellen.“

Die bisherige OFTP-Version 1.1 gilt als sicher, aber als langsam bei der Übertragung von Engineering-Daten. Sie nutzt Direktverbindungen wie ISDN statt des Internets. OFTP2 setzt hier auf TCP/IP mit SSL-Verschlüsselung, wobei die Nutzung von authentisierten Zertifikaten zwingend vorausgesetzt wird.

Retarus behauptet, Kunden binnen 24 Stunden den Einsatz von OFTP2 ermöglichen zu können. Für Zulieferer gebe es fertig konfigurierte Dienste. Die Daten werden zunächst ins Retarus-Rechenzentrum und von dort per OFTP2 an den endgültigen Empfänger versandt.

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