Hitachi verbessert Roboter „Emiew 2“

Der Humanoid rollt über Hindernisse und hat eine optimierte Spracherkennung. Er ist 81 Zentimeter groß und wiegt 15 Kilo. In Zukunft soll Emiew 2 in Krankenhäusern und Büros zum Einsatz kommen.

Emiew 2 kann Stimmen erkennen und über Hindernisse rollen (Bild: Hitachi).
Emiew 2 kann Stimmen erkennen und über Hindernisse rollen (Bild: Hitachi).

Der japanische Elektrotechnik- und Maschinenbaukonzern Hitachi hat seinen humanoiden Roboter Emiew 2 überarbeitet. Die neue Version verfügt über eine verbesserte Spracherkennung und kann über Hindernisse – etwa Müll oder Kabel – rollen. Emiew 2 ist 81 Zentimeter groß und wiegt 15 Kilo.

Der Humanoid ist nach Unternehmensangaben auch in einer lauten Umgebung in der Lage, Stimmen zu unterscheiden. Dabei hilft ein 14-Kanal-Mikrofonsystem, das Geräusche aus Emiews Innern filtert.

Je nach Position rollt er auf zwei oder vier Rollen. Mit Hilfe einer aktiven Radaufhängung (Active Suspension System), die Unebenheiten ausgleicht, erreicht er Spitzengeschwindigkeiten von 6 km/h. Der Roboter verfügt über 25 Bewegungsachsen und orientiert sich mittels Entfernungsmesser. Eine erste Version des Bots brachte Hitachi 2007 heraus – als Nachfolger von Pal und Chum.

Hitachi zufolge soll Emiew 2 in Zukunft in Büros und Krankenhäusern zum Einsatz kommen. Er könnte Überwachungsaufgaben übernehmen und Besucher herumführen (Promo-Video). Sein Name – Excellent Mobility and Interactive Existence as Workmate – beweist zumindest den guten Willen seitens der Macher.

Themenseiten: Forschung, Hardware, Hitachi, Roboter

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