Britische Minister dürfen keine iPhones nutzen

Für die Freigabe ist die Abteilung für Informationssicherheit des Geheimdiensts GCHQ zuständig. Sie lehnt ab. Das Gesundheitsministerium muss sich weiter auf Blackberrys beschränken.

Britische Minister dürfen keine iPhones für offizielle Zwecke nutzen. Das erbrachte eine schriftliche Anfrage durch Gesundheitsminister Simon Burns.

Die Abteilung für Informationssicherheit des Geheimdiensts GCHQ überprüft in Großbritannien Geräte auf ihre Tauglichkeit für Regierungsmitglieder. Sie hat Burns zufolge das iPhone nicht freigegeben. Bisher sei das Gesundheitsministerium mit Blackberrys ausgestattet, die auch in vielen anderen Ministerien zum Einsatz kommen.

2008 hatte die britische Regierung angeordnet, dass keine mobilen Geräte die Regierungsräume in Whitehall verlassen dürfen, wenn nicht sämtliche Daten darauf verschlüsselt sind. Diese Regelung traf man infolge mehrerer spektakulärer Fälle von Datenverlust, etwa durch das Verteidigungsministerium und das Steuer- und Zollamt, dem die Daten von 25 Millionen Kindern abhanden kamen.

Einen Blackberry setzt bekanntlich auch US-Präsident Barack Obama ein, der iPhone und iPad vor einigen Wochen als Ablenkung verurteilte und in die Nähe von Spielkonsolen rückte. Eine Gegenposition nimmt in Politikerkreisen der russische Präsident Dmitri Medwedew ein, der gerne per iPhone mit Obama chatten möchte. Keine geheimdienstliche Genehmigung brauchen dagegen die afghanischen Rebellen, die laut dem CTO des australischen Verteidigungsministeriums iPhones zur Feindaufklärung einsetzen.

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