Nokia senkt Quartalsprognose

Das Handygeschäft läuft schlechter als erwartet. Der Umsatz soll nun am unteren Ende oder etwas unterhalb der vorausgesagten Spanne von 6,7 bis 7,2 Milliarden Dollar liegen. Auch die operative Marge fällt niedriger aus als erhofft.

Nokia hat seine Prognose für das laufende zweite Quartal und für das Gesamtjahr 2010 nach unten korrigiert. Der Quartalsumsatz der Sparte Devices and Services soll nun leicht unter oder am unteren Ende der im April vorausgesagten Spanne von 6,7 bis 7,2 Milliarden Euro liegen. Gleiches gilt für das ausgegebene Margenziel von 9 bis 12 Prozent.

Auch im Gesamtjahr soll die operative Marge vor Sonderposten im unteren Bereich der prognostizierten 11 bis 13 Prozent liegen, oder sogar etwas darunter. Grund ist eine niedriger als erwartete Bruttomarge.

Der finnische Handyhersteller hat vor allem Schwierigkeiten im hart umkämpften Markt für teure und margenträchtige Smartphones. Zu den größten Konkurrenten zählen RIMs Blackberrys und Apples iPhone, dessen jüngstes Modell sich am ersten Tag rund 600.000-mal verkauft haben soll. Zudem wirke sich die jüngste Abwertung des Euro negativ auf die Kosten und die weltweite Preisstrategie aus, heißt es in einer Mitteilung.

Nokia geht weiterhin davon aus, dass der weltweite Handy-Absatz branchenweit in diesem Jahr um zehn Prozent gegenüber 2009 steigen wird. Ihren Marktanteil wollen die Finnen auf dem Niveau von 2009 halten.

Schon im ersten Quartal 2010 war Nokia mit einem Umsatz von 9,522 Milliarden Dollar und einem operativen Gewinn von 488 Millionen Dollar hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Die Ergebnisse für das zweite Quartal und weitere Details zu seiner Jahresprognose wird das Unternehmen am 22. Juli bekannt geben.

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