Telekom-Server hält Ansturm auf iPhone-Vorbestellungen nicht stand

Nach dem Startschuss für Vorbestellungen des iPhone 4 um 10 Uhr bricht der Telekom-Server zusammen. Via Twitter meldet der Mobilfunkanbieter technische Schwierigkeiten. Kunden sollen sich gedulden.

Kurz nach dem Startschuss für Vorbestellungen von Apples neuem iPhone 4G berichtet die Deutsche Telekom via Twitter von technischen Schwierigkeiten. „Im Moment scheint es wegen des großen Interesses am iPhone 4 noch Probleme mit der Seite zu geben. Bitte etwas Geduld. Danke fürs Verständnis“, heißt es auf der Twitter-Site des Bonner Konzerns.

Tatsächlich sind die beiden für das iPhone 4 eingerichteten Seiten nicht erreichbar. Unter www.t-mobile.de/iphone/iphone4/0,21359,24665-_,00.html kommt es zu einem 404-Fehler. Und unter www.t-mobile.de/iphone/iphone4/ erscheint eine TCP-Fehlermeldung.

iPhone 404: Die Deutsche Telekom hat Schwierigkeiten, Vorbestellungen für das neue Apple-Handy entgegenzunehmen.
iPhone 404: Die Deutsche Telekom hat Schwierigkeiten, Vorbestellungen für das neue Apple-Handy entgegenzunehmen.

Apple-Chef Steve Jobs hatte kürzlich auf der World Wide Developer Conference das neue iPhone 4G vorgestellt. Der Bildschirm des Geräts misst 3,5 Zoll und löst mit 960 mal 640 Pixeln auf. Über der Anzeige neben dem Hörschlitz zum Telefonieren gibt es jetzt eine zweite Kamera für Videotelefonie. Das funktioniert vorerst allerdings nur, wenn das Gerät im WLAN eingeloggt ist. Die Hauptkamera auf der Rückseite löst bis zu 5 Megapixel auf und wird in dunklen Umgebungen von einem LED-Blitz unterstützt. Außerdem können jetzt Videos in HD-Qualität (720p) aufgenommen werden.

Mit 11,5 mal 5,9 mal 0,9 Zentimetern ist das neue iPhone drei Millimeter schlanker und laut Jobs 24 Prozent dünner geworden. Beim Gewicht hat es etwas zugelegt: Es wiegt jetzt mit 137 Gramm 2 Gramm mehr als das 3GS. Zum Telefonieren braucht der Nutzer eine Micro-SIM-Karte, wie sie erstmals beim iPad zum Einsatz gekommen ist. Der Einschub dafür befindet sich nicht mehr oben am Telefon, sondern auf der Seite.

Wie beim Vorgänger gibt es GPS, WLAN und UMTS. Allerdings können nun Daten mit einer Geschwindigkeit von bis zu 7,2 MBit/s heruntergeladen werden. Beim Upload schafft das iPhone 4 bis zu 5,8 MBit/s. Flash unterstützt das Mobiltelefon wie alle bisherigen Modelle nicht. Ferner hat Apple die Sprachqualität verbessert. Ein zweites Mikrofon neben der Kopfhörerbuchse soll Umgebungsgeräusche aufnehmen und dann beim Telefonieren eliminieren.

Als Betriebssystem kommt iPhone OS 4 mit erweiterten Multitasking-Funktionen zum Einsatz. Offiziell wurde es jetzt in iOS 4 umbenannt. Zu den neuen Features gehören die Erstellung von Ordnern, eine erweiterte E-Mail-Funktionalität, die iBooks-Anwendung mit PDF-Untertützung und verbesserte Enterprise-Funktionen.

Als Prozessor kommt Apples selbst entwickelter A4-Chip zum Einsatz, der auch im iPad verbaut ist. Neben der neuen CPU bietet das Handy viele Sensoren, darunter Beschleunigungs-, Annäherungs- und Helligkeitssensoren. Zusätzlich gibt es jetzt einen Gyroskop-Sensor, der sich besonders für Spiele eignet.

Das iPhone 4 wird es in Weiß und Schwarz mit Speicherkapazitäten von 16 sowie 32 GByte geben. Es soll ab 24. Juni in Amerika, Frankreich, Deutschland, England und Japan erhältlich sein.

Themenseiten: Apple, Flash, GPS, HSPA, Mobil, Mobile, Steve Jobs, UMTS, WLAN, iPhone, iTunes

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2 Kommentare zu Telekom-Server hält Ansturm auf iPhone-Vorbestellungen nicht stand

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  • Am 15. Juni 2010 um 11:31 von derandere

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    Eigentlich heisst es im Titel ja was von Telekom usw., aber nach den ersten paar Zeilen verwandelt sich der Artikel (wiedereinmal) in eine iPhone-Werbung. Schade schade.

  • Am 15. Juni 2010 um 12:05 von Nevs

    Na und?
    Wer braucht eine überzüchtete Spielekonsole zum Telefonieren/Simsen? Überteuert, künstlicher Hype inkl. Abhängigkeit vom Produzenten.Sicherlich stylisch und innovativ aber Apple ist nicht das Maß aller Dinge, wird aber dazu hochstilisiert und viele merken es nicht einmal. Blindes Vertrauen in Werbung. Manchmal hilft Kopfeinschalten und kritisches Hinterfragen, ob man das eine oder andere technische Gimmick wirklich braucht. Für viele ist es nur ein teures Spielzeug, mit dem man solange „in“ ist und zur auserlesenen Szene gehört, bis ein anderer die nächste Geräteversion besitzt. Übrigens: Wahre Freunde lieben den Menschen so wie er ist, ohne Marken-Accessoires …

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