Studie: Absatz mobilfunkfähiger Geräte steigt 2014 auf über zwei Milliarden

Dazu zählt In-Stat neben Handys auch Smartphones, Netbooks, Notebooks, Tablets und E-Book-Reader. Traditionelle Mobiltelefone werden den Markt mit einem Anteil von 90 Prozent dominieren. 4G-fähige Geräte kommen nur auf 3,6 Prozent.

In-Stat erwartet, dass 2014 mehr als zwei Milliarden Mobilgeräte verkauft werden, die mit einem Baseband-Modem ausgestattet sind und eine Verbindung zu einem Mobilfunknetz herstellen können. Dazu zählen die Marktforscher traditionelle Handys, Smartphones, Netbooks, Notebooks, Tablets und E-Book-Reader.

Der Studie zufolge werden in fünf Jahren nur etwa 3,6 Prozent der Geräte Mobilfunknetze der vierten Generation (4G) nutzen. 2G und 3G bleiben die dominierenden Technologien. Long Term Evolution (LTE) werde den Vorsprung von WiMax bis 2014 aufholen und in diesem Zeitraum einen Anteil von 60 Prozent erreichen. Zudem sollen klassische Handys, trotz der hohen Popularität von Smartphones, 2014 90 Prozent der mobilfunkfähigen Geräte ausmachen.

Die Marktforscher sagen außerdem voraus, dass 4G im Consumer-Segment nur auf Smartphones und Computern Einzug halten wird. Handys und andere mobile Geräte verwendeten weiterhin die vorhandenen 2G- und 3G-Netze, da sie günstiger seien und weniger Energie benötigten. Digitalkameras, Videokameras und mobile Spielkonsolen würden sich auch künftig in erster Linie per WLAN mit dem Internet verbinden, so In-Stat.

Der Umstieg von 3G auf 4G wird der Studie zufolge nur langsam erfolgen. Als Grund nennt In-Stat hohe Kosten beim Wechsel auf IP-basierte Netzwerke. Viele Mobilfunkanbieter würden sich bis zum Ende des Jahrzehnts auf ihre 2G- und 3G-Netze verlassen und diese parallel zu Netzen der vierten Generation betreiben.

2014 setzen Hersteller laut In-Stat mehr als zwei Milliarden mobilfunkfähige Geräte wie Handys, Smartphones, Netbooks, Notebooks, Tablets und E-Book-Reader ab (Bild: In-Stat).
2014 setzen Hersteller laut In-Stat mehr als zwei Milliarden mobilfunkfähige Geräte wie Handys, Smartphones, Netbooks, Notebooks, Tablets und E-Book-Reader ab (Bild: In-Stat).

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