Twitter testet eigenen Kurz-URL-Dienst

Dies soll die Sicherheit erhöhen. Seit März betreibt Twitter ohnehin schon einen Phishing-Filter. Außerdem will das Unternehmen Datenanalysen und verwandte Dienste kommerziell anbieten.

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Twitter testet einen eigenen Kurz-URL-Dienst namens t.co. Er ermöglicht es den Nutzern, Links leichter in die maximal 140 Zeichen langen Mikroblog-Beiträge zu quetschen.

Die Funktionalität ist nicht anders als bei anderen Kurz-URL-Diensten auch, beispielsweise Bit.ly. Twitter will mit dem eigenen Angebot aber die Sicherheit seiner Nutzer verbessern – oder anders ausgedrückt mehr Kontrolle bekommen über das, was gepostet wird. Sprecher Sean Garrett schreibt außerdem im Unternehmensblog, so könne man Messdaten und verwandte Dienste rund um Links anbieten.

Als Beispiel dafür, wie t.co-URLs aussehen werden, gab Garrett http://t.co/DRo0trj an, eine Abkürzung für http://www.amazon.com/Delivering-Happiness-Profits-Passion-Purpose/dp/0446563048. Der Link verweist übrigens auf ein Buch des Zappos-CEOs Toy Hsieh.

Garrett schreibt weiter: „Wenn Sie sich schon für einen bestimmten Kurz-URL-Dienst entschieden haben, können Sie ihn weiter wie bisher nutzen, auch für die Datenanalyse, und wir verpacken die von Ihnen versandten Kurzlinks neu.“ Dennoch wird erwartet, dass Twitters Dienst beträchtlichen Druck auf Mitbewerber ausüben wird. Bit.ly beispielsweise bietet Unternehmen ebenfalls Auswertungen der Daten und eigene Kurz-Domains an. Außerdem ist t.co zwei Zeichen kürzer als bit.ly.

Twitters Dienst kommt nicht überraschend. Nach einer Reihe von Phishing-Angriffen im Februar hatte man im März einen Filterdienst eingeführt, der bösartige Links erkennen soll. Von hier bis zum eigenen Kurz-URL-Service war es nur ein kleiner Schritt.

Themenseiten: Internet, Networking, Soziale Netze, Twitter

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