Neue Version des Google-Browsers schließt elf Sicherheitslücken

Von neun Anfälligkeiten geht ein hohes Risiko aus. Unter anderem bestehen Speicherfehler bei der Verarbeitung von Schriften und Tabellen. Für eine der Lücken zahlt Google dem Entdecker eine Belohnung von 2000 Dollar.

Logo Google Chrome

Google hat ein Update auf Chrome 5.0.375.70 für Windows, Mac und Linux veröffentlicht. Es stopft elf Schwachstellen, von denen der Suchanbieter neun als „hoch“ und zwei als „mittel“ einstuft.

Vier Lücken führen zu Speicherfehlern, unter anderem bei der Verarbeitung von Schriften und Tabellen. Zudem kann der Besuch einer manipulierten Website Cross-Site-Scripting ermöglichen. Das Update behebt auch einen Cross-Origin-Bypass in DOM-Methoden. Unter Linux besteht zudem ein Problem mit der Sandbox des Browsers.

Für zwei der Schwachstellen hat Google Belohnungen bezahlt. 500 Dollar gehen an einen Sicherheitsforscher, der unter dem Namen „Wushi“ für Tipping Points Zero Day Initiative arbeitet, weitere 2000 Dollar an Sergej Glasunow.

Die neue Chrome-Version wird automatisch im Hintergrund und ohne Eingriff des Nutzers installiert. Alternativ kann sie auch über die Google-Website heruntergeladen werden.

Themenseiten: Browser, Chrome, Google

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

Noch keine Kommentare zu Neue Version des Google-Browsers schließt elf Sicherheitslücken

Kommentar hinzufügen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *