VMware schließt Dutzende Lücken in Virtualisierungsprodukten

Die meisten stecken in Komponenten von Drittherstellern. Allein 50 Patches gelten Oracles Java Runtime Environment. Auch Kerberos und Gzip - beide Teil der ESX Service Console - wurden geflickt.

VMware hat Patches für Fehler in einer Reihe von Virtualisierungsprodukten veröffentlicht, darunter ESXi, ESX Service Console und vCenter. Die mehreren Dutzend dadurch behobenen Schwachstellen steckten vor allem in Komponenten von Drittherstellern wie Oracles Java Runtime Environment (JRE).

Zu den betroffenen Komponenten zählen auch das Netzwerk-Authentifizierungsprotokoll Kerberos und die Komprimierungsanwendung Gzip, die beide Teil von ESX Service Console sind. In den zugehörigen Sicherheitshinweisen teilt VMware mit, durch die Lücken könne ein Angreifer möglicherweise bösartigen Code auf Anwendersystemen ausführen.

Weitere Patches stopfen Lücken in den Diensten newt, nfs-utils, kpartx, libvolume_id, device-mapper-multipath, fipscheck, dbus, ed, OpenSSL, BIND, expat, OpenSSH, ntp und sudo. JRE allein gelten 50 Fehlerkorrekturen.

Die Patches erläutert VMware in drei Sicherheitshinweisen, von denen sich einer mit ESXi und der ESX Service Console beschäftigt, ein anderer mit ESX Service Console und vSphere Management Assistant (vMA). Ein drittes Advisory betrifft JRE-Bugs in VMware vCenter.

Themenseiten: Software, VMware, Virtualisation, Virtualisierung

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