Globalfoundries erweitert Fertigungskapazität in Dresden und New York

Ein neues Gebäude vergrößert die Reinraumfläche in Dresden um 10.000 auf 52.000 Quadratmeter. Das New Yorker Werk wird um 7000 auf 27.000 Quadratmeter erweitert. Dort will man zukunftsträchtige 22- und 20-Nanometer-Chips fertigen.

Globalfoundries hat Pläne bekannt gegeben, seine Fabriken in Dresden und New York auszubauen. Damit will man einer erwarteten Steigerung der Kundennachfrage begegnen.

Logo von Globalfoundries

Die Dresdner Fab 1 erhält ein komplettes neues Reinraumgebäude mit 10.000 Quadratmetern. Die Reinraumfläche steigert sich so auf insgesamt 52.000 Quadratmeter. Bis Ende 2012 soll die Kapazität damit auf 80.000 Waferstarts pro Monat zulegen. Die ersten Produkte aus dem neuen Reinraum möchte man aber schon 2011 ausliefern. Globalfoundries will in Dresden Chips mit 45, 40 und 28 Nanometern Strukturbreite fertigen und an 22-Nanometer-Chips forschen. Der Start des Ausbaus ist noch abhängig von der Genehmigung eines Beihilfepakets durch die deutschen Behörden und die Europäische Kommission.

Die zweite Fabrik von Globalfoundries, die einen Ausbau erfährt, ist Fab 8 auf dem Luther Forest Technology Campus im US-Bundesstaaat New York. Dort erhöht der Halbleiterhersteller die Reinraumfläche um 7000 auf 27.000 Quadratmeter. Sie konzentriert sich auf 20- und 22-Nanometer-Chips, die sie ab 2012 herstellen und ab 2013 auch in großen Volumen fertigen soll. Globalfoundries strebt hier 60.000 Waferstarts monatlich an. Auch in New York steht allerdings eine feste Investitionszusage noch aus.

Außerdem hat ATIC, der Mehrheitseigner von Globalfoundries, Pläne vorgestellt, in Nähe des Flughafens Abu Dhabi ein High-Tech-Cluster zu errichten. Es wird als Zentrum des weltweiten Forschungs- und Fertigungsnetzes entwickeln.

Inzwischen läuft der Ausbau an einem dritten Standort von Globalfoundries wie geplant weiter: Fab 7 in Singapur steigert ihre Kapazität um rund 50 Prozent auf 50.000 Waferstarts pro Monat.

Advanced Technology Investment Company (ATIC) aus dem Emirat Abu Dhabi hatte 2008 große Anteile an AMDs Chipfertigung erworben. Unter dem Namen Globalfoundries wurde der Bereich dann im März 2009 aus dem Prozessorhersteller ausgegliedert.

Themenseiten: ATIC, Business, Globalfoundries, Prozessoren

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