Nokia und Opera stellen sich im Streit um Flash auf Adobes Seite

Beide Unternehmen wollen Flash Player 10.1 unterstützen. Opera-Gründer Jon von Tetzchner befürwortet keine andere proprietäre Technologie im Internet. Apple lehnt Flash für iPhone, iPod Touch und iPad als unsicher und instabil ab.

Logo von Adobe

Nokia und Opera unterstützen im Streit zwischen Apple und Adobe um Flash Adobe. Die beiden skandinavischen Firmen kündigten an, sie würden die kommende Version 10.1 des Flash Players unterstützen. Laut Reuters sagte Jon von Tetzchner, Gründer von Opera, auf dem Open Mobile Summit in London, Flash sei die einzige proprietäre Web-Technologie, die sein Unternehmen unterstütze.

Adobes hat somit mehr nicht nur Unterstützung durch Google und dessen Mobilbetriebssystem Android, sondern auch durch den weltgrößten Handyhersteller und den Hersteller eines der populärsten Mobilbrowser. Vergangenen Monat hatte Apple-CEO Steve Jobs einen Streit mit Adobe ausgelöst und Flash in einem offenen Brief scharf kritisiert. Er bezeichnete es als proprietäre Plattform, die keine Multitouch-Oberflächen unterstütze und Akkureserven verschlinge. Außerdem sei sie instabil und ein Sicherheitsrisiko.

Auf Flash basierende Videos und Spiele finden sich auf vielen Websites. Die Technologie wird von den meisten Smartphones und mobilen Geräten unterstützt. Apple hat allerdings Flash von iPhone, iPod Touch und iPad verbannt.

Auch erste Anbieter von Inhalten lehnen Apples Flash-Boykott scheinbar ab. Die New York Post hatte in der vergangenen Woche berichtet, Time Warner und NBC Universal hätten Apple mitgeteilt, sie wollten nicht Zeit und Geld darauf verwenden, ihre Videobibliotheken im Flash-Format für das iPad zu konvertieren. Unter den großen Medienunternehmen stehen die beiden Anbieter allerdings ziemlich alleine da: beispielsweise Disney, CBS, CNN und Fox News haben ihre Video-Inhalte zumindest teilweise ans iPad angepasst. Neuen Rückenwind könnte Apple auch der Start des iPad in Japan und Europa bringen.

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