IBM verteilt USB-Sticks mit Malware auf Sicherheitskonferenz

Wahrscheinlich war die Schadsoftware auf allen ausgegeben Exemplaren. Die Teilnehmer sollen die Sticks zurückschicken oder das bösartige Programm entfernen. Die meisten Antivirenlösungen erkennen es.

Glenn Wightwick (Bild: IBM)
Glenn Wightwick (Bild: IBM)

IBM warnt die Teilnehmer einer australischen Sicherheitskonferenz per E-Mail, dass dort verteilte USB-Sticks eine Malware enthalten könnten. Die Besucher der Veranstaltung des Australian Computer Emergency Response Team (AusCERT 2010) werden darin gebeten, die Sticks nicht zu verwenden, sondern in einem Umschlag an ein IBM-Postfach zu senden.

„Wir haben leider bemerkt, dass einige dieser USB-Sticks Malware enthielten, und wir vermuten, dass alle Exemplare betroffen sind“, sagt der Chief Technologist von IBM in Australien, Glenn Wightwick. „Die Mehrheit der aktuellen Antivirenprodukte erkennt den Befall. Die Schadsoftware datiert von 2008.“

Wightwick beschreibt auch, wie man die Malware entfernen kann. Sollten einige der Kongressbesucher damit Probleme haben, können sie das IBM Security Operations Team per Mail kontaktieren. Er bedauere die Unannehmlichkeiten, die so entstanden seien, sagt Wightwick.

Malware auf der AusCERT könnte Tradition werden: 2008 hatte der australische Provider Telstra mit Malware infizierte USB-Laufwerke verteilt.

Themenseiten: IBM, USB

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