Novell stellt Service Pack 1 für Suse Linux Enterprise 11 vor

Das Update verbessert die Zuverlässigkeit, Verfügbarkeit und Wartungsfreundlichkeit. Es unterstützt aktuelle Hypervisoren wie Xen 4.0, KVM und Hyper-V. Auch RAS-Funktionen aktueller Xeon-CPUs lassen sich nutzen.

Novell hat auf seiner Hausmesse Brainshare in Amsterdam ein erstes Service Pack für sein Rechenzentrums-Betriebssystem Suse Linux Enterprise 11 angekündigt. Das Update liefert zusätzliche Optionen für Virtualisierung, Hochverfügbarkeit, Wartung und Support.

Suse Linux Enterprise 11 SP1 unterstützt nun auch den aktuellen Xen-Hypervisor 4.0, den Open-Source-Virtualisierungs-Hypervisor KVM und Microsofts Virtualisierungslösung Hyper-V.

Neue Clustering-Optionen wie Support für Metropolitan Area Clusters, einfache Node Recovery mit dem Open-Source-Desaster-Recovery-System ReaR, zusätzliche Administrationstools und eine webbasierte grafische Benutzeroberfläche sollen für eine hohe Verfügbarkeit sorgen.

Der auf Version 2.6.32 aktualisierte Linux-Kernel macht erstmals die RAS-Funktionen aktueller Intel-Xeon-Prozessoren der Reihen 7500 und 5600 nutzbar. Dazu zählen MCA Recovery und verbesserter MPIO-Hardware-Support, neue Floating Points und kryptographische Funktionen wie AES-NI, die mehr Leistung und Sicherheit bieten.

Zudem hat Novell die Audio- und Bluetooth-Unterstützung optimiert. Der Browser Firefox, die Bürosoftware OpenOffice.org sowie die E-Mail- und Kalender-Anwendung Evolution (einschließlich einer MAPI-Optimierung für bessere Interoperabilität mit Microsoft Exchange) wurden auf den neuesten Stand gebracht.

Mit dem SP1 stehen Kunden auch flexiblere Support-Optionen zur Verfügung. Sie erlauben es, während eines Produktlebenszyklus ältere Releasestände weiterhin zu nutzen und den Einsatz von zukünftigen Service Packs einfacher zu gestalten.

Darüber hinaus hat Novell mit dem ersten Service Pack Verbesserungen im Partner-Linux-Driver-Programm angekündigt. Darüber können Suse-Linux-Enterprise-Kunden jederzeit zeitnah Hardware-Treiber sowie Kernel-Module aus dem Novell-Partnernetzwerk beziehen.

„Unsere Kunden haben uns gesagt, was sie haben wollen, und wir haben zugehört“, sagt Markus Rex, Senior Vice President und General Manager der Open Platform Solutions bei Novell. „Mit SP1 bieten wir nicht nur technische Innovationen, die es ihnen erlauben, ihre geschäftskritischen Workloads zuverlässig, sicher und kosteneffizient aufzusetzen, sondern bieten auch kommerzielle Unterstützung und Partnerprogramme mit unübertroffener Flexibilität, Innovation und Kontrolle. Suse Linux Enterprise 11 SP1 bietet unseren Kunden Investitionsschutz durch eine hochverfügbare Plattform, die sie für Jahre zuverlässig nutzen können.“

Themenseiten: Novell, Open Source, Software, Virtualisation, Virtualisierung

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