Mozilla weitet Plug-in-Prüfung auf andere Browser aus

Über die Plug-in-Check-Site lassen sich nun auch Add-ons für Chrome 4, IE 7 und 8, Opera 10.5 und Safari 4 auf dem neuesten Stand halten. Die Unterstützung für den Internet Explorer ist noch nicht ganz fertig. Mozilla sieht schon erste Erfolge der Web-Applikation.

Mozilla hat seine Plug-in-Check-Website für alle verbreiteten Browser erweitert. Die Site war ursprünglich dafür gedacht, Plug-ins für Firefox auf ihre Aktualität zu prüfen. Jetzt soll der Test – mit Einschränkungen – auch für Internet Explorer 7 und 8, Google Chrome 4, Opera 10.5 und Apples Safari 4 funktionieren.

In einem Blog-Beitrag warnen die Mozilla-Entwickler, dass es für Microsofts Browser noch keine vollständige Unterstützung gebe. Der Grund sei, dass man in diesem Fall für jedes Plug-in eigenen Code schreiben müsse. Dafür benötige man noch etwas Zeit.

Die Site untersucht, ob von jedem aktiviertem Browser-Plug-in die aktuellste Version installiert ist. Wenn ja, sieht der Anwender einen nach oben gereckten Daumen, wenn nicht, einen Link zur neuesten Version.

Plug-ins werden als ein wichtiger Grund für instabile Browser und Sicherheitslücken im Web gesehen. Aus diesem Grund hat Mozilla die Prüfseite ins Leben gerufen. Seit dem Start im Oktober 2009 meint Mozilla die ersten Erfolge zu sehen: Laut einem Blogbeitrag haben beispielsweise inzwischen 60 Prozent der Besucher die aktuellste Version von Adobes Flash-Plug-in installiert. Dieser Erfolg sei direkt auf die Plug-in-Check-Site zurückzuführen.

Im Blog wird auch erwähnt, dass die Plug-in-Datenbank immer noch in der Alpha-Phase sei, also noch nicht einmal die Beta-Phase erreicht habe. Deshalb suche man Entwickler, die bei der Aktualisierung der Datenbank mithelfen, wenn sie neue Versionen ihrer Plug-ins herausbringen oder alte Versionen zu gefährlich für den Einsatz werden.

Mozillas Plug-in-Prüfung unterstützt jetzt auch Chrome, Internet Explorer, Opera und Safari (Screenshot: ZDNet).
Mozillas Plug-in-Prüfung unterstützt jetzt auch Chrome, Internet Explorer, Opera und Safari (Screenshot: ZDNet).

Themenseiten: Browser, Chrome, Firefox, Flash, Hacker, Internet, Internet Explorer, Mozilla, Opera, Safari

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