Deutscher Telekom gelingt positiver Start ins neue Jahr

Der Vorsteuergewinn steigt im ersten Quartal um 1,6 Prozent auf 4,89 Milliarden Euro. Der Umsatz geht hingegegen um 0,6 Prozent auf 15,812 Milliarden Euro leicht zurück. Der Free Cash-Flow wächst um eine Milliarden auf 1,4 Milliarden Euro.

Trotz eines leichten Umsatzrückgangs um 0,6 Prozent auf 15,812 Milliarden Euro hat die Deutsche Telekom im ersten Quartal 2010 einen bereinigten Gewinn vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 4,89 Milliarden Euro erwirtschaftet, was einer Steigerung um 1,6 Prozent gegenüber der Vorjahresperiode entspricht. Das geht aus den heute veröffentlichten Zahlen des Bonner Konzerns hervor.

Der ausgewiesene Konzernüberschuss wuchs im ersten Quartal gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahrs von minus 1,124 Milliarden Euro auf 767 Millionen Euro. Der um Sondereffekte bereinigte Konzernüberschuss erhöhte sich um 36 Prozent auf 891 Millionen Euro. Der Free Cash-Flow lag mit 1,439 Milliarden Euro rund eine Milliarde über dem Wert des Vorjahrs von 416 Millionen Euro.

„Das ist ein guter Start für uns in das Jahr 2010“, sagte René Obermann, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. „Wir haben das operative Geschäft weiter stabilisiert, zum Teil deutlich verbessert, und gleichzeitig wichtige Schritte unserer neuen Strategie umgesetzt.“

Zur positiven Entwicklung trug vor allem das Deutschlandgeschäft bei, das sich zunehmend stabilisiert. Bei der angeschlagenen Tochter T-Mobile USA gingen die Umsätze wegen des schwachen Dollars um acht Prozent zurück.

Auf dem Heimatmarkt hat die Telekom ihr Breitbandgeschäft weiter ausgebaut: Die Zahl der Breitbandanschlüsse (Retail) erhöhte sich im ersten Quartal 2010 gegenüber dem Vorjahr um 681.000 auf knapp 11,7 Millionen (plus 6,2 Prozent). Dafür verlor T-Home rund 1,8 Millionen Festnetzkunden (minus 6,6 Prozent). Die Mobilfunksparte T-Mobile zählte zum 31. März 2010 hierzulande etwa 35,5 Millionen Kunden (minus 1,1 Prozent).

Für das Gesamtjahr 2010 rechnet die Telekom weiterhin mit einem bereinigten EBITDA von rund 20 Milliarden Euro. Der Free Cash-Flow soll etwa 6,2 Milliarden Euro betragen.

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