Sicherheitslücke in Apple-Browser ermöglicht Drive-by-Downloads

Secunia bestätigt die Schwachstelle in Safari 4.0.5 für Windows. Möglicherweise besteht der Fehler auch in anderen Versionen des Browsers. Ein Angreifer kann über eine manipulierte Website beliebigen Schadcode einschleusen und ausführen.

Der dänische SicherheitsspezialistSecunia warnt vor einer Zero-Day-Lücke in Safari. Davon betroffen ist die Version 4.0.5 des Apple-Browsers unter Windows. Die Schwachstelle ermöglicht es, Malware über Drive-by-Downloads zu verbreiten.

Einer Warnmeldung zufolge besteht ein Fehler im Umgang mit Pop-up-Fenstern. Um die Schwachstelle ausnutzen zu können, muss ein Opfer lediglich dazu verleitet werden, eine manipulierte Website zu besuchen. Wird ein von dieser Website geöffnetes Pop-up-Fenster wieder geschlossen, kann beliebiger Schadcode eingeschleust und ausgeführt werden. Der Fehler tritt allerdings nur auf, wenn Popups erlaubt sind.

Nach Angaben des dänischen Sicherheitsunternehmens sind möglicherweise auch andere Versionen des Browsers von der Anfälligkeit betroffen. Apple hatte Mitte März Safari 4.0.5 veröffentlicht, um 16 Sicherheitslücken in Safari für Mac OS X und Windows zu beheben und die Performance des Browsers zu verbessern.

Themenseiten: Apple, Browser, Safari, Secunia

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