Früherer Sicherheitschef von MySpace gründet Start-up

Hemanshu Nigam berät künftig Internetunternehmen und auf Wunsch auch Politiker zum Datenschutz. Er verfolgt einen holistischen Ansatz. Vor allem kommt es seiner Meinung nach auf Transparenz und Kontrolle durch den Anwender an.

Hemanshu Nigam (Bild: MySpace)
Hemanshu Nigam (Bild: MySpace)

Der Chief Security Officer von MySpace, Hemanshu Nigam, verlässt das Unternehmen. Er gründet ein Start-up mit dem Namen SSP Blue, das Firmen im Hinblick auf Sicherheit und Datenschutz beraten wird. Nigam will ihnen „einen holistischen Ansatz“ vermitteln.

Als externer Berater wird Nigam weiter für MySpace und dessen Konzernmutter News Corp tätig sein. Als Zielgruppe sieht er andere Start-ups, bestehende Internetunternehmen und Regierungen, die verstehen möchten, wie sie Internet-bezogene Probleme umgehen können.

Nigam war früher als Strafverfolger im US-Justizministerium mit der Aufklärung von Sexualverbrechen beschäftigt. Später war er bei Microsoft für Consumer Security zuständig und arbeitete bei der Motion Picture Association of America.

Nigam hatte während seiner vier Jahre bei MySpace maßgeblichen Anteil daran, dass das Unternehmen seinen schlechten Ruf verbessern konnte. Eine unabhängige Task Force bestätigte 2009, dass die von zahlreichen US-Staaten heraufbeschworene Gefahr von Sexualverbrechern auf MySpace eher gering sei.

Nach dem Rat befragt, den er dem zuletzt massiv für seine Datenschutzrichtlinien kritisierten Social Network Facebook geben würde, wenn er dessen Berater wäre, sagt Nigam: „Die meisten der aufgetretenen Probleme gäbe es bei einem holistischen Ansatz gar nicht.“ Er würde Facebook vermitteln, dass „im Zentrum des Datenschutzes Transparenz und Kontrolle“ stehen, und vor allem mehr Transparenz empfehlen.

Themenseiten: Big Data, Business, Datenschutz, Myspace, Networking, Privacy, Soziale Netze

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