McAfee eröffnet Forschungszentrum in Chile

Dort sollen zunächst 20 Mitarbeiter nach neuer Malware suchen. Im März hatte das Unternehmen drei europäische Forscher entlassen. Als Grund für die Verschiebung nennt McAfee die unterschiedlichen Zeitzonen.

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McAfee wird im dritten Quartal 2010 ein Forschungslabor in Chile eröffnen. Die Einrichtung in der Landeshauptstadt Santiago soll zunächst 20 Mitarbeiter haben. Das hat der zuständige Manager der McAfee Labs, Hiep Dang, ZDNet mitgeteilt.

Nach und nach wolle man die Belegschaft des Labors auf 60 Mitarbeiter ausbauen, sagte Dang. „Chile ist eine der ökonomisch und politisch stabilsten Regionen Südamerikas. Die Infrastruktur ist fantastisch.“

Bewerber will der Anbieter von Sicherheitssoftware durch eine Ausschreibung auf seiner Website finden. „Wir wollen so aggressiv einstellen wie möglich. Wir wollen die größten Talente der Welt. In Santiago gibt es einiges Potential, das wollen wir abrufen.“

McAfee hatte im März fast zwei Prozent seiner weltweiten Belegschaft entlassen, darunter drei Forscher in Europa. Die Verschiebung von Europa nach Südamerika hat aber Dang zufolge nichts mit der relativen Höhe des Gehalts in den Ländern zu tun. Die beiden Ereignisse seien nur zufällig zusammengefallen.

„Wir diskutieren schon seit drei Jahren darüber, ob wir ein Labor in Chile aufmachen“, so Dang. Für McAfee sei es auch wichtig, ein Labor in der Zeitzone zu haben, in der Santiago liegt, um rund um die Uhr nach Malware suchen zu können. Auch habe man so Forscher in einer Region platziert, aus der zahlreiche Malware komme.

Themenseiten: Business, Forschung, McAfee

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