Großbritannien: Aus Google Mail wird wieder Gmail

Der Internetkonzern hat sich nach Jahren mit dem Namensrechteinhaber IIR geeinigt. Neukunden erhalten ab Ende der Woche eine E-Mail-Adresse mit der Endung gmail.com. In Deutschland heißt der Webmail-Service aber weiterhin Google Mail.

Google hat in Großbritannien einen jahrelangen Rechtsstreit mit dem Marktforschungsunternehmen Independent International Investment Research (IIR) um den Markennamen Gmail beigelegt. Wie Google-Entwickler Greg Bullock in einem Blogeintrag mitteilt, erhalten neue Nutzer ab Ende der laufenden Woche eine E-Mail-Adresse mit der Endung @gmail.com statt @googlemail.com.

Bestandskunden sollen „in den nächsten Monaten“ zu einer Gmail-Adresse wechseln können. Details zu der jetzt erzielten Einigung wurden nicht bekannt.

Aufgrund des Rechtsstreits mit IIR erhielten Anwender, die sich seit Oktober 2005 neu bei Google angemeldet hatten, eine E-Mail-Adresse mit der Endung googlemail. IIR hält die Namensrechte an Gmail seit 2002. Google hatte die Beta seines E-Mail-Diensts erst zwei Jahre später gestartet. Das Marktforschungsunternehmen nutzt den Begriff G-mail für einen Teil seiner Finanzanalysesoftware.

Auf die deutsche Version von Google Mail hat die Einigung zwischen Google und IIR keine Auswirkungen. Hierzulande liegen die Namensrechte beim Hamburger Unternehmer Daniel Giersch, der unter der registrierten Marke G-Mail einen Online-Briefversand betreibt. Daher hatte Google seinen deutschen Webmail-Service 2007 in Google Mail umbenennen müssen.

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