Sophos: Immer weniger Spam kommt aus China

Mit 1,9 Prozent des weltweiten Aufkommens liegt das Land auf Platz 15 der Nationenwertung. Die USA führen sie weiter an - jetzt vor Indien, Brasilien und Südkorea. 97 Prozent aller Unternehmensmails sind Spam.

Den jüngsten Zahlen von Sophos zufolge ist Spam aus China weiter zurückgegangen. Das Land findet sich nicht einmal mehr unter den ersten zwölf der Spam versendenden Länder.

In einer Studie zum ersten Quartal 2010 heißt es, China liege als Verursacher von 1,9 Prozent des weltweiten Spamaufkommens nur noch auf Position 15. Als weitaus wichtigste Quelle von Spam gelten mit Malware infizierte Systeme, sogenannte Bots oder Zombies.

Der Report lässt nicht unerwähnt, dass China als „Urheberland gezielter Angriffe auf Unternehmen in fremden Ländern und Regierungsnetzwerke“ unter einem schlechten Ruf leidet. „Zumindest in den letzten zwölf Monaten“ habe sich sein Spamanteil jedoch stetig reduziert. Die Liste führen weiterhin die USA an. Dem „schmutzigen Dutzend“ gehören außerdem Indien, Brasilien, Südkorea, Vietnam, Deutschland, das Vereinigte Königreich, Russland, Italien, Frankreich, Rumänien und Polen an.

Dem Bericht zufolge sind 97 Prozent aller E-Mails, die bei Unternehmen eingehen, Spam. Er weist auch darauf hin, dass Botnetz-Betreiber, die Spamversand von infizierten PCs aus in Auftrag geben, nicht notwendigerweise im gleichen Land wie der für die Statistik relevante Wirtsrechner sitzen müssen.

Sophos: Spamversand im ersten Quartal 2010

Land Anteil in Prozent
USA 13,1
Indien 7,3
Brasilien 6,8
Südkorea 4,8
Vietnam 3,4
Deutschland 3,2
Vereinigtes Königreich 3,1
Russland 3,1
Italien 3,1
Frankreich 3,0
Rumänien 2,5
Polen 2,4

Themenseiten: China, Sophos, Spam

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