Aldi-Zulieferer Medion arbeitet angeblich an iPad-Konkurrent

Das Gerät soll spätestens zu Weihnachten in den Handel kommen. Es richtet sich an preisbewusste Verbraucher. Medion fertigt nach Medienberichten auch Komponenten für Neofonies iPad-Klon WePad.

WePad (Bild: Neofonie)
WePad (Bild: Neofonie)

Medion will spätestens zum Weihnachtsgeschäft einen eigenen Tablet-Rechner nach Vorbild des Apple iPad auf den Markt bringen. Das meldet die Financial Times Deutschland (FTD) unter Berufung auf Unternehmenskreise. Mit der Eigenentwicklung wolle der Aldi-Lieferant vor allem preisbewusste Verbraucher ansprechen.

Nach FTD-Informationen ist Medion neben Intel auch Lieferant von Komponenten für das WePad des Berliner Systemhauses Neofonie. Der iPad-Klon soll im August ab 449 Euro in den Handel kommen.

Die Vorstellung des WePad Mitte April war für Neofonie wenig erfreulich verlaufen. Statt einem funktionierendem Vorführgerät mit Linux konnte der Hersteller nur einen Prototypen mit Windows 7 präsentieren. Um Gerüchten entgegenzuwirken, beim WePad handle es sich lediglich um eine PR-Aktion, lud Neofonie Medienvertreter vor Kurzem erneut ein. Laut FTD haben erste Tests am Gerät selbst gezeigt, dass es alle beworbenen Funktionen beherrscht.

Auch andere Hersteller wollen Tablet-Rechner auf den Markt bringen. So haben bisher Hewlett-Packard, Dell und Samsung Geräte nach Vorbild des iPad angekündigt.

Themenseiten: Hardware, Medion, Mobile, iPad

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