Israel hebt Importverbot für Apples iPad auf

Seit Sonntag darf das iPad offiziell nach Israel eingeführt werden. Es gilt allerdings eine Beschränkung auf ein Gerät pro Person (Bild: Apple).
Seit Sonntag darf das iPad offiziell nach Israel eingeführt werden. Es gilt allerdings eine Beschränkung auf ein Gerät pro Person (Bild: Apple).

Israel hat ein vor zwei Wochen verhängtes Einfuhrverbot für Apples Tablet-Rechner iPad aufgehoben. Das gab ein Sprecher des Ministeriums für Kommunikation bekannt.

„Nach Abschluss einer intensiven technischen Prüfung hat der Minister für Kommunikation, Moshe Kakhlon, den Import des iPad genehmigt“, erklärte der Sprecher Yechiel Shabi. Seit Sonntag dürfe das Apple-Tablet nach Israel eingeführt werden. Allerdings gelte eine Beschränkung von einem Gerät pro Person. Reisende, die ihr iPad beim Zoll abgeben mussten, sollen es nun zurückerhalten.

Israel hatte das Einfuhrverbot verhängt, da die WLAN-Technik des iPad nicht den israelischen Standards entspricht. „Die in den Vereinigten Staaten verkauften iPad-Modelle nutzen Sendestärken, die zu US-Standards kompatibel sind. Israel orientiert sich im Bereich drahtloser Netzwerke eher an EU-Standards, die von US-Normen abweichen und nur niedrigere Sendestärken erlauben“, erklärte ein Ministeriumsvertreter damals. Die Behörden des Landes befürchteten, iPads könnten andere WLAN-Geräte stören.

Das nur mit WLAN ausgestattete iPad ist in den USA seit dem 3. April erhältlich. Dort verkaufte es sich am ersten Tag rund 300.000 Mal. Die hohe Nachfrage in den Vereinigten Staaten führte schließlich dazu, dass Apple den internationalen Marktstart um einen Monat auf Ende Mai verschieben musste. Internationale Vorbestellungen nimmt das Unternehmen ab dem 10. Mai entgegen. Die Variante des iPad, die auch über UMTS verfügt, kommt am 30. April in den US-Handel.

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