HP beginnt im Mai mit Verkauf von 3D-Druckern

Der Konzern vermarktet zunächst zwei Drucker der Stratasys unter eigenem Namen. Sie bauen Modelle aus erhitztem Thermoplastic auf. Die Preise liegen bei 15.00 Euro für das in einer Farbe druckende Gerät und 19.200 für den Drucker mit acht Farben.

Die Farbvariante der von HP vertriebenen Stratasys-3D-Drucker kostet rund 19.200 Euro (Bild: HP).
Die Farbvariante der von HP vertriebenen Stratasys-3D-Drucker kostet rund 19.200 Euro (Bild: HP).

Hewlett-Packard hat jetzt Details zu seinem Anfang des Jahres angekündigten Einstieg in den Markt für 3D-Drucker bekannt gegeben. Ab Mai bietet der Konzern zunächst zwei Modelle an: den HP Designjet 3D für rund 15.000 Euro und den HP Designjet Color 3D für 19.200 Euro. Sie basieren auf Geräten der Firma Stratasys aus Minneapolis, die HP unter eigenem Namen verkauft.

3D-Drucker erstellen auf Basis von Computerdaten dreidimensionale Modelle. Man unterscheidet zwei Arbeitsweisen: Einige Drucker entfernen Material wie ein Bildhauer aus einem Block, um zu dem Modell zu kommen, andere bauen die dreidimensionale Konstruktion tatsächlich auf.

Die von HP vertriebenen Stratasys-Geräte setzen auf das letztgenannte Verfahren. Aufgrund des Preises kommen 3D-Drucker nur im professionellen Umfeld zum Einsatz: beispielsweise in Architekturbüros oder, um Prototypen von Komponenten anzufertigen.

Das zum Druck verwendete Material nennt sich Thermoplastic. Es wird erhitzt und flüssig aufgetragen. Ein „HP Removal System“ übernimmt die Nachbehandlung der 3D-Modelle und entfernt automatisch Stützmaterial. Beide Geräte verarbeiten laut HP recyclebaren Kunststoff. Der HP Designjet 3D erstellt elfenbeinfarbene Modelle, der HP Designjet Color 3D einfarbige Teile in acht unterschiedlichen Farben.

3D-Druck entwickelt sich seit Jahren. So hatte Desktop Factory schon 2007 angekündigt, es werde in den kommenden vier Jahren einen 3D-Drucker zum Preis von weniger als 1000 Dollar auf den Markt bringen. Einen interessanten Ansatz verfolgt auch das irische Unternehmen Mcor, dessen 3D-Printer Standardpapier nutzt.

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Peter Marwan
Autor: Peter Marwan
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