Beta von Fedora 13 ist fertig

Die Vorabversion der Linux-Distribution mit dem Codenamen Goddard enthält den Kernel 2.6.33, Gnome 2.30 und KDE 4.4. Sie liefert insgesamt knapp 40 neue Funktionen. Die Final erscheint voraussichtlich mit einer Woche Verzögerung am 18. Mai.

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Das von Red Hat gesponserte Fedora-Projekt hat die einzige geplante Beta seiner Linux-Distribution Fedora 13 (Codename Goddard) freigegeben. Da sie sich – wie schon die Alpha – um eine Woche verspätet hat, haben die Entwickler den offiziellen Zeitplan angepasst und den Release-Termin der Final auf den 18. Mai 2010 verschoben.

Die jüngste Vorabversion von Fedora 13 bietet neben aktualisierter Software knapp 40 neue Funktionen, die im Gegensatz zur Alpha nun nahezu vollständig implementiert sind. Sie nutzt den Linux-Kernel 2.6.33.1. Als Desktop-Umgebungen stehen Gnome 2.30 und KDE 4.4 zur Verfügung.

Zu den Neuerungen zählen eine automatische Installation von USB-Druckertreibern (per PackageKit und RPM) und Sprachpaketen, experimentelle 3D-Unterstützung für Nvidia-Grafikkarten mittels des freien Nouveau-Treibers sowie eine integrierte Farbverwaltung für Monitore, Drucker und Scanner. Auch die Benutzerkontenverwaltung haben die Entwickler überarbeitet. Der NetworkManager stellt nun alle Netzwerkverbindungen (Dial-Up, Breitband, WLAN, Bluetooth) dar und lässt sich auf Wunsch auch über die Kommandozeile bedienen.

X.org Server wurde auf Version 1.8.0 aktualisiert. Zudem sind die Scan-Software Simple Scan, der Social-Networking-Client Pino für Twitter- und Identi.ca-Accounts sowie die Backup-Lösung Déjà Dup hinzugekommen.

Für Entwickler stehen erweiterte Funktionen zur Leistungsmessung und zum Debugging bereit. Python 2.6 und Python 3 können ab sofort parallel installiert werden. NetBeans 6.8 liefert vollständige Unterstützung für Java 6 EE.

Systemadministratoren profitieren von einem System Security Services Daemon (SSSD), der die Anmeldung an Domänen durch die Zwischenspeicherung von Anmeldedaten erleichtert. NFS 4 bringt mehr Performance und ermöglicht die Kommunikation über das IPv6-Protokoll. Das aktualisierte Dateisystem Btrfs unterstützt jetzt Snapshots. Zudem wurde die Groupware Zarafa in die Distribution aufgenommen. Eine Liste aller Neuerungen findet sich in den Technical Notes.

Die Beta von Fedora 13 kann ab sofort als DVD- oder CD-Image für 32- und 64-Bit-Systeme sowie als Live-CD mit Gnome- oder KDE-Desktop via Bittorent heruntergeladen werden. Alternativ steht sie auch auf den Mirror-Servern des Projekts zum Download bereit.

Themenseiten: Betriebssystem, Linux, Open Source, Software

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