Jeder Deutsche verbringt täglich 100 Minuten im Internet

2009 lag der Durchschnittswert noch bei 88 Minuten. Männer und Abiturienten sind überdurchschnittlich lange online. Insgesamt verfügen 71 Prozent aller Deutschen über einen Internetzugang.

Im Durchschnitt verbringt derzeit jeder Deutsche über 14 Jahren 100 Minuten täglich im Internet. Das sind zwölf Minuten oder 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Unter 30-Jährige surfen täglich sogar fast 200 Minuten. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 700 Internetnutzern in Privathaushalten, die das Marktforschungsinstitut Aris im Auftrag des Bitkom durchgeführt hat.

Diejenigen, die das Internet überhaupt nicht nutzen, sind in diesen Mittelwerten bereits berücksichtigt. Im Frühjahr 2009 hatten 64 Prozent der Deutschen Internetzugang, derzeit sind es 71 Prozent.

Internetnutzer verbringen im Schnitt täglich zwei Stunden und 20 Minuten im Netz. 30 Prozent surfen täglich bis zu einer Stunde, 35 Prozent zwischen einer und zwei Stunden und 26 Prozent zwischen zwei und fünf Stunden. Acht Prozent sind fünf bis zehn und jeder Hundertste ist mehr als zehn Stunden täglich online aktiv.

Bei den Dauernutzern sind Männer überrepräsentiert: Mehr als zwei Stunden täglich im Netz verbringen 38 Prozent der männlichen User, bei den Frauen sind es 32 Prozent.

Auch der Bildungsgrad beeinflusst der Studie zufolge die Nutzung: 48 Prozent der Abiturienten und Hochschulabsolventen sind mindestens zwei Stunden pro Tag online, bei Menschen mit Mittlerer Reife liegt der Anteil bei 36 Prozent, bei Hauptschulabgängern bei 26 Prozent – immer vorausgesetzt, es ist grundsätzlich ein Internetanschluss vorhanden.

Themenseiten: Bitkom, Internet, Kommunikation, Marktforschung, Telekommunikation

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3 Kommentare zu Jeder Deutsche verbringt täglich 100 Minuten im Internet

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  • Am 13. April 2010 um 10:57 von L.J.M.

    Erfassung
    Es bleibt die Frage, wie die Daten gemessen wurden. In Zeiten von iPhone & Co. ist man ohnehin „always on“.

    • Am 13. April 2010 um 12:39 von Gismo

      AW: Erfassung
      Zumal ich persöhnlich eine Umfrage unter 700 Personen nicht gerade für allzu repräsentativ halte.

      • Am 13. April 2010 um 19:14 von Rosi

        AW: AW: Erfassung
        Wenn es sich um eine „repräsentative Umfrage“ (also nicht zufällig ausgewählte Teilnehmer) handelt, reichen 700 durchaus aus. Für die Bundestagswahlprognosen werden glaube ich auch nur 1000 befragt.

        @L.J.M: Always on ist ja schön und gut, aber es geht ja um die Nutzungszeit. ich habe ja auch eine Monatskarte und fahre trotzdem nicht den ganzen Tag Bus. Von daher könnten die Umfrageergebnisse schon stimmen….

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