Google führt Dateiübertragung in mehreren Diensten ein

Im Social Network Orkut und in iGoogle stehen P2P-Transfers schon zur Verfügung. Mail soll bald folgen. So ließe sich auch das Limit für Dateianhänge umgehen. Ausführbare Dateien blockt Google bisher.

Google hat seinen webbasierten Chatdienst Google Talk um Dateiübertragungen erweitert. Sie können jetzt von Teilnehmer zu Teilnehmer (P2P) ohne Beschränkung der Dateigröße vorgenommen werden. In den Google-Talk-Widgets von iGoogle und Orkut ist das Feature schon verfügbar.

Die Desktop-Software des Unternehmens unterstützt Dateitransfers seit 2006. In der Online-Version war das Fehlen dieser Funktion lange eine auffällige Lücke.

Als nächsten Schritt hat Google eine Version für Google Mail angekündigt. Dort ergibt sich so eine Möglichkeit, das Größenlimit für Dateianhänge zu umgehen, ohne extra einen separaten Upload-Dienst (wie Google Docs) zu besuchen.

Im Augenblick scheint Google aus Sicherheitsgründen die Übertragung von ausführbaren Dateien (.EXE) zu unterbinden. Das ist in einigen Fällen bedauerlich, insbesondere bei sich selbst extrahierenden komprimierten Formaten, wie sie etwa Ninite erstellt. Möglicherweise hat Google die Einführung des Features in Mail aber nur deshalb verzögert, weil es seinen bisher in Mail genutzten Virenscanner an die Dateiübertragung anpasst – was dann auch die Unterdrückung von EXE-Übertragungen obsolet machen würde.

Links das neue Menü für Dateiübertragung, rechts ein Transfer innerhalb einer Chatbox (Screenshot: Josh Lowensohn, News.com)
Links das neue Menü für Dateiübertragung, rechts ein Transfer innerhalb einer Chatbox (Screenshot: Josh Lowensohn, News.com)

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