Ericsson versorgt chinesische Provider mit Mobilfunktechnik

China Mobile bestellt Basistechnologie im Wert von einer Milliarde Dollar. Sie soll einen Umstieg auf IP und Energieersparnisse bringen. China Unicom hat für 800 Millionen Dollar HSPA-Evolution-Ausrüstung bestellt.

Ericsson hat Verträge mit den beiden größten chinesischen Mobilfunkprovidern im Wert von 1,8 Milliarden Dollar unterzeichnet. Die Schweden sollen China Mobile und China Unicom die nötige Ausstattung für den Ausbau ihrer Handynetze der zweiten und dritten Generation (2G/3G) liefern.

Beide Verträge will Ericsson noch in diesem Jahr ausführen.

China Unicom bezieht von dem schwedischen Ausrüster die Technologie für ein schnelleres Netz, nämlich nach dem Übertragungstandard HSP Evolution. Auch das Glasfasernetz mit den Technologien GPON und 40G WDM soll ausgebaut werden. Der Rahmenvertrag beläuft sich auf 800 Millionen Dollar.

Der chinesische Marktführer China Mobile hat bei Ericsson ein Funkzugangsnetz mit Basisstationen des Typs RBS 6000 und Soft-Switching-Technik bestellt. Dies dient einer Beschleunigung des vorhandenen Netzes und soll einen Umstieg auf das Internet-Protokoll (IP) für alle Dienste ermöglichen. Außerdem will China Mobile so laut Ericsson seine Energiesparziele erreichen. Das Volumen der Bestellung beträgt eine Milliarde Dollar.

Die Netzabdeckung in China liegt schon jetzt bei 99 Prozent, aber erst 56,3 Prozent der Chinesen haben Ericsson zufolge ein Handy. Das sind in absoluten Zahlen 747 Millionen von rund 1,3 Milliarden Chinesen. Die Zahl der Mobilfunkteilnehmer war erst im vergangenen Jahr um 106 Millionen angestiegen. Ericsson erwartet ein ungebremstes Wachstum.

Themenseiten: Business, China, China Unicom, Ericsson, HSPA, Handy, china mobile

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