3D-Welt Second Life: Hurra, wir leben noch!

Nach Wellen großer Begeisterung war es 2009 ruhig um Second Life geworden - trotz steigender Nutzerzahlen. Linden Lab hat währenddessen Enterprise-Angebote entwickelt. ZDNet zeigt, wohin die Reise geht und wer mitfährt.

In der schnelllebigen Online-Welt ist Second Life inzwischen fast so etwas wie ein Dinosaurier. Die einst als revolutionär gefeierte 3D-Online-Welt wurde von der Aufmerksamkeit, die inzwischen soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter genießen, schlichtweg hinweggespült – zumindest in der öffentlichen Wahrnehmung. Einige Firmen, die auf den Trend aufspringen wollten, sind inzwischen spurlos verschwunden, etwa das israelisch-amerikanische Unternehmen Vollee, das Second Life auf Smartphones bringen wollte. Das nur kurze Leben des mit großen Erwartungen als Second-Life-Konkurrenz gestarteten Google-Produktes Lively konnte das auch nicht ändern.

Im Hintergrund bastelt Linden Lab aber schon seit längerem am Ausbau der eigenen Angebotspalette. Außerdem könne man nach wie vor auf steigende Nuterzahlen und Umsätze verweisen, so Mark Kingdon kürzlich bei einem Pressegespräch in München. Außerdem gäbe es nach wie vor Menschen und Firmen, die mit ihrem Second-Life-Engagement Geld verdienen – und zwar immer mehr.

"Nach wie vor steigen Nutzerzahlen und Umsätze", sagt Mark Kingdon, CEO des Second-Life-Betreibers Linden Lab (Bild: Linden Lab).
„Nach wie vor steigen Nutzerzahlen und Umsätze“, sagt Mark Kingdon, CEO des Second-Life-Betreibers Linden Lab (Bild: Linden Lab).

Konkrete Zahlen hat das Unternehmen bereits im September vergangenen Jahres vorgelegt. Die „Bewohner“ von Second Life haben zu dem Zeitpunkt umgerechnet mehr als eine Milliarde Dollar untereinander umgesetzt und insgesamt über eine Milliarde Stunden in der virtuellen Welt verbracht. Die Zahl der von Nutzern in Second Life verbrachten Stunden ist jedes Jahr um 33 Prozent gewachsen. Im zweiten Quartal 2009 lag sie bei 126 Millionen, wobei Bewohner pro Besuch durchschnittlich rund 100 Minuten in Second Life verbringen. Kingdon verwies darauf, dass diese durchschnittliche Verweildauer wesentlich höher sei als bei anderen sozialen Netzwerken und wertete das als Zeichen für die starke Bindung der Bewohner an Second Life.

Im Herbst 2009 gab es in Second Life rund 270 Terabyte an Inhalten. Die Betreiber rechnen im Laufe des Jahres 2010 mit einer Verdoppelung. Der 2007 eingeführte Voice Chat wurde inzwischen weit über 18 Milliarden Minuten lang genutzt. Die Anzahl an Sprachminuten wuchs von 2008 bis 2009 um 44 Prozent. Und durchschnittlich werden in Second Life pro Sekunde etwa 1250 Textnachrichten verschickt.

Die „Landfläche“ hat sich seit dem ersten Quartal 2008 fast verdoppelt, was zeigt, dass nach wie vor eine gewisse Investitionsbereitschaft besteht. So würden etwa „hunderte von Universitäten und Unternehmen“ Second Life als Plattform zum Lernen, für Meetings und Veranstaltungen sowie zur Zusammenarbeit und Entwicklung von Prototypen nutzen. Kingdon sieht sein Unternehmen somit bestens aufgestellt und nach wie vor in der Führungsposition, was virtuelle Welten anbelangt – obwohl es davon nach Expertenangaben inzwischen fast 300 gibt. „2009 ist ein zweiter Startschuss für Second Life gefallen. Wir wollen unser Wachstum 2010 durch verschiedene strategische Initiativen weiter stärken“, so Kingdon.

Themenseiten: IBM, IT-Business, Linden Lab, Marktforschung, Mittelstand, Strategien

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10 Kommentare zu 3D-Welt Second Life: Hurra, wir leben noch!

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  • Am 15. März 2010 um 12:07 von Sascha Davi

    Für Deutsche gefährlich
    Hat von Ihnen jemals jemand die Welt wirklich besucht? Dort wird Hadcore Pornographie angeboten und das ohne einen Schutz gegen Minderjährige. Jedes Kind ist fähig das Altersverifikationssystem welches auf einer Simplen Ausweisnummer beruht zu umgehen und sie so Zutritt zu diversen Hardcore Filmen zu verschaffen.

    Weiterhin scheuen sich viele User und Firmen dort ein zu steigen da die Regeln sagen das Lindenlab jederzeit ohne Angabe von Gründen !! den Vertrag zu kündigen damit währen viele viele Dollar/Euro einfach verpulvert.

    • Am 15. März 2010 um 13:31 von internetfuzzi

      AW: Für Deutsche gefährlich
      LOL, Herr Davi!

      Ich bin seit 7 Jahren in „der Welt“ unterwegs und wüsste jetzt nicht, daß ich dort (nicht mal) als Erwachsener gewollt oder zufällig über Hadcore Filme gestolpert wäre.

      Firmen wissen nicht, was sie mit Second Life anfangen sollen, deswegen sind sie auch wieder rausgegangen.
      User haben weiterhin ihren Spass, viele verdienen auch weiterhin Geld, heute mehr als noch vor 3 Jahren.

      Und zum Artikel : Second Life ist mit offiziellen bald 7 Jahren sicherlich kein Dinosaurier im Bereich der 3D-Chat-Welten, Active Worlds z.B. wird dieses Jahr doppelt so alt und wird von den Medien weiterhin nicht beachtet.
      There.com hat ebenfalls nach 7 Jahren trotz vielen einzigartigen Features in diesem Bereich das Handtuch geworfen, gleichzeitig stehen viele neue Welten in den Startlöcheern.

      Komme was wolle, das Internet wird 3D – mit oder ohne Hype seitens der Medien, und mit oder ohne noobs wie Herrn Davi ;)

    • Am 15. März 2010 um 13:56 von MiBe

      AW: Für Deutsche (gefährlich) spannend
      Hat von Ihnen jemals jemand die Welt WIRKLICH besucht? Denn dort passieren hauptsächlich spannende und GUTE Dinge. Ich persönlich bewege mich bereits ca. 3 Jahre auf dieser Plattform und verstehe sie mittlerweile als eine Art 3D Internet und 3D Facebook auf der man (in seiner Freizeit aber auch beruflich) schöne Projekte realisieren kann. Natürlich gibt es Angebote, die für Minderjährige nicht geeignet sind und an der Stelle muss sich natürlich jeder selbst die Frage stellen, ob er Konsument dieser Angebote sein möchte oder lieber die Finger davon lässt und wieviel Zeit man dort investiert – nicht wahr?

      Aber viel viel spannender sind die kleinen und großen kreativen Prozesse, die auf dieser Plattform ablaufen. So konnten einige Agenturen und Labels dort Fundraiser & Charity-Events für die Haiti- oder Krebshilfe organisieren, die über das Rote Kreuz und anderen Organisationen verifiziert und bestätigt wurden. Auch wenn es im Verhältnis zur ‚realen‘ Welt vielleicht nicht viel ist, konnte dennoch mit einigen tsd. EUR geholfen werden.

      Oder spannend – was diese Platform für Designer und speziell auch Architekten bieten kann. Denn das Tool um Gegenstände zu erzeugen, ähnelt ganz stark professionellen CAD und 3D-Design-Programmen und bieten dabei auch noch eine Realzeit Umgebung an. So gibt es bereits Architekten, die ihre Entwürfe und Kundengespräche dort abwickeln, sparen dabei die Reisezeit und enorme Reisekosten nach Ägypten, wo die Auftraggeber des realen Projektes sitzen http://www.daviddenton.com/contentSL.htm. Oh und ja.. dabei wird auch noch die Umwelt geschont.

      Besonders schön finde ich auch, dass eine Freundin, die kaum noch gehen kann und immer mehr ans Bett gebunden ist, dennoch weltweit mit Menschen in Verbindung treten und ihre Kreativität dort ausleben kann. Stellen Sie sich vor, Sie wären querschnittsgelähmt. Aber dort können Sie laufen, tanzen und sogar fliegen?

      Ich persönlich konnte über diese Plattform mein Englisch so deutlich verbessern, sodass ich heute ohne Mühe verhandlungssicheres Englisch sprechen kann. Und das hat mir die Möglichkeit eröffnet an einer deutschen Bildungsinstitution international zusammengesetzte Studentengruppen zu betreuen.

      Ich ermutige jeden Menschen, sich diese Plattform mal WIRKLICH anzuschauen und zu erforschen und nicht nur der Meinung negativer Kritiker hinterher zu laufen. Und ich ermutige Sie auch Medienkritik zu üben und auch mal solche Hypes, wie wir sie über Second Life lesen konnten, zu hinterfragen. Denn das was Ihnen in solchen virtuellen Welten nicht gut tut, können Sie ja auch gerne beiseite schieben. Aber eines steht fest – das Ganze hat viele spannende Facetten. Es stellt sich die Frage, was Sie für sich daraus machen.

    • Am 19. März 2010 um 14:23 von Kai-Michael Schmuck

      AW: Für Deutsche gefährlich
      Wieder mal ein Beitrag, bei dem es deutlich wird, dass gut gemeint und gut gemacht zwei unüberbrückbare Gegensätze sind.

      Auch ich bin seit mehreren Jahren Resident in Second Life. Um pornographische Inhalte zu konsumieren, scheint mir diese virtuelle Welt nun nicht gerade geeignet. Da gibt es dann doch wohl eher andere Wege, lustvoll zu konsumieren ? wenn es denn unbedingt sein muss. Und Linden Lab (der Betreiber von Second Life) hat in der Zwischenzeit und von den Medien natürlich unbeachtet eine ganze Menge getan, um den Zugang zu diesen Inhalten zu steuern. Da ist die Age Verification nur ein ganz kleiner Teil. Um ehrlich zu sein, wäre ich froh, wenn das Internet ähnlich reagieren würde, um den Zugang zu Porn-Stuff zu verhindern. Von da allerdings höre ich nur, was alles nicht geht. In Second Life geht es.

      Auch scheint mir die nach dem übertriebenen Hype in 2007 einsetzende negative Medienschelte (ein typisch deutsches Problem überdies) völlig uninspiriert und einseitig. Jeder der einen Kopf hat zum Denken und den Willen, kreativ und innovativ mit neuen Medien umzugehen, wird erkennen können, dass eine virtuelle Umgebung wie Second Life weitaus mehr zu bieten hat, als nackte Haut und Pixelsex. Und glücklicherweise wissen dass die meisten der dort »lebenden« Bewohner auch.

      Aber ich gebe zu: Einfach auf ein Vorurteil aufzuspringen, ist natürlich wesentlich bequemer.

      Auch ich kann nur wirklich dringend raten, diese Welt einmal zu besuchen. Die technischen Neuerungen, der neue Viewer 2.0 erleichtern den Einstieg auch für Mesnchen, die enfach mal reinschnuppern wollen. Und reinschnuppern hilft immer, denn nur dann riecht man auch, ob es stinkt oder nicht.

      Beste Grüße

      Kai-Michael Schmuck
      makemyworlds.com

    • Am 21. März 2010 um 10:33 von bigjr Slade

      AW: Für Deutsche gefährlich
      Man kann es ja nicht verschweigen es gibt noch Pixelsex in Sl… Und über den Sinn und Unsinn der Alterskontrolle sach ich mal auch nix.. Aber ich denke alles was es in Sl geben tut, gibts im Internet an anderer Stelle bestimmt noch einfacher… Und wen Kinder in SL kommen.. Dann sollte man nicht unbedingt Linden die Schuld geben.. sondern eher mal die Eltern befragen wie Sie Ihre Kinder erziehen.. und ohne Aufsicht im Netz surfen lassen.. der Weg zu Pixelsex ist aufjedenfall weiter als zu youpXXX und die haben nun wirklich keine Kontrolle dadrüber wer ihre Seiten besucht..

      MfG

      bigjr Slade
      3 jahre – Second Life :)

    • Am 31. März 2010 um 15:41 von atair Sirbu

      AW: Für Deutsche gefährlich
      Hallo,
      ich finde das Geschrei um Jugendschutz, sexuelle Exzesse und Kinderpronografie total übertrieben – bin mir nicht mal sicher ob da die juristische Definition überhaupt korrekt ist. Es geht hier um Abbildungen von virtuellen Püppchen, genausogut könnte man Ken und Barbie oder Playmobilfiguren aus Kinderzimmern verbannen, weil man die auch aufeinender rumruckeln lassen könnte. Das was da als „Sex“ bezeichnet wird, find ich einfach nur albern und nicht im weitesten anregend.
      Egal ob Privatmensch oder Firma, man sollte vorher wissen: was erwartet mich da, was mache ich da, welches Resultat will ich erreichen, wie viel Geld und Arbeit will ich da investieren. Egal in welchen Medium, wenn man kein Konzept hat gehts überall in die Hose. Wenn man so hört was ein paar Sekunden Werbespot im Fernsehen kostet, ist eine Präsenz in Second Life praktisch geschenkt. Fertighausbauer könnten da z.B. sehr gut virtuelle Häuschen aufstellen, einem der Treppenlifte für Senioren herstellt würde ich eher abraten ;-)
      Seit mehreren Jahren nehme und gestalte ich diese Gemeinschaft mit, mein Avatar hat es inzwischen auch zu einer eigenen Website geschaft.
      http://www.atair-sirbu.de

  • Am 15. März 2010 um 14:59 von Hanno Tietgens

    Zwei Hinweise, drei Gedanken
    Vielen Dank für einen umfassenden und ausgewogenen Artikel.

    Ein Hinweis zum letzten Zitat im Fazit und dem Link zu Gartner: Die 3D Entwicklung wird im Gartner Hype Cycle unter dem Stichwort „Public Virtual Worlds“ verfolgt und wurde im August letzten Jahres kurz vor dem Tiefpunkt verortet, dem „Trough of Disillusionment“. Unmittelbar danach setzte die Wende zum Positiven ein; erste Anwender wie die TÜV NORD Gruppe haben inzwischen sogar bereits das sogenannte „Plateau der Produktivität“ erreicht und schreiben schwarze Zahlen.

    Mit Frank Boerger vom TÜV NORD haben wir am Samstag auf der internationalen Webkonferenz VWBPE 2010 „Virtual Worlds Best Practices in Education“ in Second Life über das „TÜV NORD IN 3D“-Projekt berichtet. Eine Videoaufzeichnung stellen die Kollegen von Avameo hier bereit: http://www.avameo.de/index.php/2010/03/13/vwbpe-2010-?-live-auf-sltalk-?-tag-2/

    Drei Gedanken seien abschließend noch erlaubt zu den vermeintlichen „Gefahren für Deutsche“, vor denen Sascha Davi warnt.

    Erstens, hat nicht jedes Unternehmen das Recht, eine Geschäftsbeziehung zu beenden, und warum sollte ein kommerziell erfolgreiches Unternehmen dies mit einem zahlenden Kunden unbegründet tun? Zweitens, abgesehen davon, dass der Jugendschutz vor Pixelsex in Second Life deutlich besser ist als sein Ruf: Ist ist nicht allemal besser als der Schutz vor ganz anderen Angeboten im Internet, an jedem öffentlichen Kiosk und im deutschen Fernsehen? Und drittens, liegt nicht die wahre Gefahr für den Standort Deutschland darin, innovative Entwicklungen wie die zum Web 3D unter Verweis auf derart verkürzte Betrachtungsweisen auszubremsen ? und dabei den internationalen Anschluss zu verpassen?

    Mit freundlichen Grüßen
    Hanno Tietgens, Büro X Media Lab

    • Am 25. März 2011 um 8:11 von Mechthild Schmidt

      AW: Zwei Hinweise, drei Gedanken
      Vielen Dank für den Kommentar. Mögliche Nachteile in der Nutzung der Medien sind meist auf ethische Defizite zurückzuführen (von jeder Form von Ausbeutung bis Spam). Film in jeder seiner Formen ist ein gutes Beispiel. Es ist also keine gute Zukunftsstrategie das Medium selbst zu verurteilen.

      Ich habe seit 2006 Second Life in meinen Hochschulunterricht eingebaut, und nur an einem Tag (Halloween in den USA) haben harmlose Streiche unseren Unterricht gestört. Pornografie ist wesentlich seltener als die sensationalistischen Berichte vermuten lassen. Nur scheinen wirtschaftliche und akademische Nutzung nicht so auflagenförderlich zu sein. Also erst mal vielen Dank für einen der wenigen Berichte, der andere Nutzung beschreibt.

      Teenager können sich theoretisch mit falschen Angaben in SL einloggen, nicht aber kleine Kinder. Ich sehe viel grössere Gefahr bei gewalttätigen Games, Filmen etc., die viel leichter zugänglich von jungen Kindern benutzt werden.

      Second Life ist kein ‚Game‘, es ist eine äusserst kreative Umgebung, eine leere Bühne, auf der gebaut, aufgeführt und Erfahrung ausgetauscht wird. Ich gehe davon aus, dass Virtuelle Kommunikation eine Selbstverständlichkeit werden wird. Um die Medienwelt zu gestalten, zu analysieren und nicht nur zu konsumieren oder Opfer billiger Propaganda zu werden, ist es unumgänglich, den bewussten, kritischen und kreativen Umgang mit partizipatorischen Medium in die Ausbildung aller Altersgruppen mit einzubeziehen.

      Beste Grüsse,
      Mechthild Schmidt, Associate Professor Digital Communications and Media, New York University (SL Tilla Kronos)

  • Am 18. März 2010 um 21:04 von Benedetto Burger

    Gartner Hype Cycle
    Ein wohltuender Beitrag! Es scheint so, als wendet sich das Blatt: Nach eineinhalb Jahren „Second-Life-ist-tot“-Artikeln wird Second Life in einigen Medien inzwischen doch wieder positiv wahrgenommen.
    Nur eine kleine Anmerkung zum Gartner Hype Cycle: „Slope of enlightment“ sollte man nicht mit „Pfad der Erleuchtung“ übersetzen, sondern eher mit „wachsende Aufklärung“ o.ä.

  • Am 20. März 2010 um 17:45 von Bernhard Drax

    wohltuend :)
    Als Bayer im US Exil freue ich mich natuerlich, dass auch in deutschen Medien differenziert ueber das polarisierende Thema Second Life [virtuelle Welten] berichtet werden kann. Hut ab!
    Seit drei Jahren veroeffentliche ich regelmaessig Machinima Reportagen als Avatar Blogger Draxtor Despres.
    Die Kreativitaet der SL residents ist so enorm, dass ich mir wuenschte taeglich einen Beitrag oder gar eine ganze Sendung machen zu koennen. Aber dann waere das mit dem „First Life“ wohl ganz im Eimer [oje, Klischee…].
    Im Moment dokumentiere ich wie das US Department of State Second Life fuer Public Diplomacy nutzt und Studenten aus Kairo und Los Angeles miteinander kollaborieren.
    Sehr spannend und in der Tat nur auf einer user-creation focused platform wie SL ueberhaupt moeglich.
    Vielleicht will die Bundesregierung ja auch mal ein bischen experimentieren? Stehe gerne fuer ein Tutorial zur Verfuegung: Frau Merkel? Herr Westerwelle? Sie kennen meinen Avatar! Senden Sie mir eine IM :)

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