Firefox fordert aggressiv zu Updates auf

Ein Pop-up-Fenster mit Aufforderung zum Upgrade erscheint in Firefox 3.0 und 3.5. Immerhin unterbricht es Anwender grundsätzlich nicht während der Arbeit. Auch lässt es sich endgültig deaktivieren.

Nutzer älterer Versionen von Firefox sehen immer öfter Pop-up-Fenster, die ihnen ein Upgrade auf Firefox 3.6 empfehlen. Es enthält drei mögliche Antworten: Man kann die Anfrage auf später verschieben, sie mit „Nein danke“ bis auf weiteres abstellen oder das Upgrade vornehmen.

Mit diesem Fenster drängt Firefox Nutzer zum Upgrade auf 3.6 (Screenshot: ZDNet).
Mit diesem Fenster drängt Firefox Nutzer zum Upgrade auf 3.6 (Screenshot: ZDNet).

Zu sehen ist das Fenster nicht etwa in wirklich alten und stark gefährdeten Versionen des Browsers, sondern in Firefox 3.0 und 3.5. Verschiebt man die Anfrage auf später, erscheint sie nach Ablauf von 24 Stunden erneut. Um die Anwender nicht im Arbeitsfluss zu stören, taucht die Box grundsätzlich nur nach 60 Sekunden ohne Tastatureingabe auf. Wer das Upgrade ablehnt, kann es über die Update-Funktion nachholen, muss dann aber selbst die Initiative ergreifen.

Firefox 3.6 ist eine der erfolgreichsten Browserversionen der Mozilla Foundation. Ihr zufolge wurde die Software bisher über 100 Millionen Mal heruntergeladen. Mozilla will nun auch den Umstieg der verbleibenden Nutzer älterer Versionen beschleunigen.

Es gibt allerdings durchaus Gründe, ein Upgrade noch nicht vorzunehmen. Einer ist die Sorge um die Kompatibilität von Add-ons. Mozilla zufolge sind derzeit 90 Prozent aller Firefox-Add-ons kompatibel zu Version 3.6. Die Erweiterungen MR Tech Toolkit und Nightly Tester Tools machen verbleibende, zu 3.6 inkomaptible Add-ons dennoch lauffähig – allerdings senken sie auch die Stabilität des Browsers.

Themenseiten: Browser, Firefox, Mozilla, Software

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