SanDisk kündigt SSDs mit TRIM-Unterstützung an

Die Laufwerke der G3-Reihe erreichen Lesegeschwindigkeiten von bis zu 220 MByte/s und Schreibraten von 120 MByte/s. Sie erscheinen mit Kapazitäten von 60 und 120 GByte. Die mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen beträgt zwei Millionen Stunden.

SanDisk hat sein SSD-Portfolio um ein 2,5-Zoll-Modell mit Kapazitäten von 60 GByte und 120 GByte erweitert. Die Laufwerke der Reihe G3 beherrschen das von Windows 7 unterstützte TRIM-Kommando, das für eine kontinuierlich hohe Leistungsbereitschaft eines Solid State Drive sorgt.

Die 2,5-Zoll-Laufwerke der G3-Reihe arbeiten mit einem 3-GBit/s-SATA-Interface, das theoretisch Transferraten von bis zu 300 MByte/s ermöglicht. Die maximale Leserate gibt SanDisk mit 220 MByte/s an, die Schreibrate soll bis zu 120 MByte/s betragen. Die mittlere Betriebsdauer zwischen Ausfällen (Mean Time Between Failures, MTBF) liegt nach Herstellerangaben bei zwei Millionen Stunden.

Die Leistungsaufnahme der Solid State Drives liegt während des Zugriffs bei 0,4 Watt. Im Leerlauf sinkt der Verbrauch auf 0,3 Watt. Nach Unternehmensangaben halten die Speicher im Betrieb Stöße von bis zu 1500G aus. Sie unterstützen Windows XP, Vista und 7 sowie Linux und Mac OS X.

SanDisk liefert seine SSD-Reihe G3 derzeit nach eigenen Angaben an Händler in Europa und den Vereinigten Staaten aus. Den Preis für das Modell mit 60 GByte gibt das Unternehmen mit 229,99 Dollar an, die Variante mit 120 GByte kostet 399,99 Dollar. Der Hersteller gewährt eine Garantie von zehn Jahren.

Ohne TRIM-Support kann bei SSDs nach längerer Nutzung die Leistung teilweise beträchtlich sinken. Der Grund dafür liegt in den physikalischen Eigenschaften von Flash-Zellen, die für die SSD-Modelle verwendet werden. Flash-Speicher lässt sich nur dann ohne Wartezyklen beschreiben, wenn die Zellen leer sind.

Da das Betriebssystem Dateien jedoch nur aus dem Inhaltsverzeichnis des Dateisystems löscht und der Controller der SSD von diesem Löschvorgang nichts mitbekommt, muss er beim erneuten Zugriff auf die Zelle diese erst löschen, bevor er sie beschreiben kann. Mit dem TRIM-Feature teilt das Betriebssystem dem SSD-Controller mit, welche Datenblöcke nicht mehr genutzt werden, sodass er in Ruhephasen die nicht benötigten Zellen löschen kann, um sie später ohne Leistungsverlust erneut zu beschreiben.

Die Modelle der SSD-Reihe G3 sind mit Kapazitäten von 60 und 120 GByte erhältlich (Bild: SanDisk).
Die Modelle der SSD-Reihe G3 sind mit Kapazitäten von 60 und 120 GByte erhältlich (Bild: SanDisk).

Themenseiten: Hardware, SSD, SanDisk, Storage

Fanden Sie diesen Artikel nützlich?
Content Loading ...
Whitepaper

ZDNet für mobile Geräte
ZDNet-App für Android herunterladen Lesen Sie ZDNet-Artikel in Google Currents ZDNet-App für iOS

Artikel empfehlen:

Neueste Kommentare 

1 Kommentar zu SanDisk kündigt SSDs mit TRIM-Unterstützung an

Kommentar hinzufügen
  • Am 24. Februar 2010 um 11:22 von Gismo

    Mittlere Lebensdauer von über 200 Jahren? Wie geht das denn?
    2 Mio. Stunden durch 24 (für die Tage) und dann nochmal durch 365 (für die Jahre), und ich komme auf über 200 Jahre. Wie kommt man denn auf so einen Wert?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *