Microsoft zieht Update für 17 Jahre alte Windows-Lücke zurück

Einige Anwender beschweren sich über wiederholte Neustarts und einen sogenannten "Blue Screen of Death". Laut Microsoft sind nur wenige Nutzer betroffen. Die Ermittlungen zu den Ursachen des Problems dauern noch an.

Microsoft hat die Verteilung eines am Dienstag veröffentlichten Updates für eine 17 Jahre alte Windows-Lücke gestoppt. Das Unternehmen reagiert damit auf Beschwerden von Nutzern. Vor allem unter Windows XP soll das Update zu wiederholten Neustarts und einem sogenannten „Blue Screen of Death“ führen.

Nach Unternehmensangaben ist nur eine kleine Zahl von Nutzern betroffen. Auch sei noch nicht sicher, ob das Update MS10-015 der Grund für die Neustarts sei oder ob es ein Problem mit der Interoperabilität mit anderen Komponenten oder Software von Drittanbietern gebe, schreibt Microsoft-Sprecher Jerry Bryant in einem Blogeintrag. „Unsere Teams arbeiten so schnell wie möglich an einer Lösung.“

Microsoft rät seinen Kunden, alle anderen am Dienstag veröffentlichten Patches zu installieren. Nutzer, die das Update MS10-015 nicht einspielen wollen, können als Workaround ein von Microsoft bereitgestelltes Fix-it-Tool installieren, das benötigte Einstellungen automatisch vornimmt.

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