Ericsson baut LTE-Netz für AT&T

Der kommerzielle Start ist 2011 geplant. Ericsson liefert AT&T bereits den größten Teil der Komponenten für Festnetzzugänge. In den USA sind auch Verizon Wireless und MetroPCS Kunden von Ericssons LTE-Sparte.

Ericsson hat einen weiteren LTE-Großauftrag an Land gezogen: Die Schweden werden das Mobilfunknetz der vierten Generation (4G) des amerikanischen Telekom-Konzerns AT&T aufbauen.

Die Entscheidung erfolgte laut AT&T nach umfassenden Feldtests. Überraschend kommt sie nicht: Ericsson ist bereits AT&Ts Hauptlieferant für Festnetzzugänge. Der Vertrag, dessen Umfang nicht kommuniziert wurde, läuft „mehrere Jahre“.

AT&T will 2011 mit dem kommerziellen Aufbau des LTE-Netzes beginnen. Das Unternehmen versorgt insgesamt 85 Millionen Kunden.

Ericsson beliefert auch AT&Ts US-Konkurrenten Verizon Wireless und MetroPCS mit LTE-Ausrüstung. In Japan ist NTT DoCoMo sein Kunde. Gemeinsam mit TeliaSonera hatte es in Stockholm und Oslo die ersten kommerziell nutzbaren LTE-Netze aufgebaut.

Ericsson hält nach eigenen Angaben rund 35 Prozent aller Patente rund um LTE. Zu seinen größten Konkurrenten zählt in diesem Umfeld eine Kooperation von Infineon und Nokia Siemens Networks. Nortels LTE-Geschäft hat sich Hitachi geschnappt.

Themenseiten: AT&T, Ericsson, Handy, Kommunikation, Networking, Netzwerk, Telekommunikation

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