Bericht: Post verlangt 20 Cent pro De-Mail

Der Preis liegt deutlich über dem der Konkurrenz. 1&1 will beispielsweise maximal 15 Cent verlangen. Die rechtsverbindliche E-Mail der Post soll Mitte des Jahres an den Start gehen.

Die Deutsche Post will für einen rechtsverbindlichen elektronischen Brief (De-Mail) angeblich eine Gebühr von rund 20 Cent erheben. Das meldet die Wirtschaftswoche unter Berufung auf Unternehmenskreise.

Das Online-Brief-Angebot der Post startet dem Bericht zufolge im Juni. Preislich orientiere sich der Konzern an der oberen Grenze der weltweit üblichen Gebühren für vergleichbare Produkte, die von 8 Cent in Dänemark bis 22 Cent in Kanada reichen.

Konkurrenten wie 1&1 planen eher mit 15 Cent pro De-Mail. Es seien aber auch einstellige Centbeträge denkbar, sagte der für web.de und gmx.de zuständige 1&1-Vorstand Jan Oetjen der Zeitung. Die endgültige Preisstrategie habe man noch nicht festgelegt.

Ein im Internet aufgegebener Brief, der anschließend ausgedruckt und vom Briefträger zugestellt wird, soll 46 Cent kosten, wie die Post Mitte Januar mitgeteilt hatte. Der ehemalige Monopolist will vor allem mit Zuverlässigkeit und Datenschutz werben. Zu den möglichen Kunden zählen große Versicherungen und Unternehmen, die etwa Lohnabrechnungen, Rechnungen, Policen und Tarifänderungen bisher per Brief verschicken. Die Post erhofft sich von Online-Briefen einen dreistelligen Millionenumsatz im ersten Jahr.

Themenseiten: Deutsche Post, E-Mail, Internet, Kommunikation

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