IBM führt Power7-Prozessor ein

Die ersten Servermodelle sind Power 780, 770 und 755. Die Power7-CPU bietet 32 virtuelle Kerne. Der neue Chip soll auch im geplanten 10-Petaflops-Supercomputer "Blue Waters" zum Einsatz kommen.

Die des Power7 (Bild: IBM)
Die des Power7 (Bild: IBM)

IBM hat den Power7-Prozessor und die zugehörigen Server-Systeme IBM Power 780, 770 und 755 vorgestellt. Die Power7-CPU vereint acht Kerne auf einem Chip, wobei jeder Kern vier Threads ausführen kann. Intels Xeon-Prozessoren – Konkurrenten des Power7 – können typischerweise nur zwei Threads pro Kern ausführen.

Die Modelle der Reihe IBM Power 780 bilden eine neue Kategorie von skalierbaren High-End-Servern. Sie sind modular aufgebaut und können bis zu 64 Power7-Cores enthalten. Letzteres gilt auch für das Mittelklasse-System IBM Power 770, das gegenüber dem Vorgänger mit Power6-CPUs leistungsfähiger und stromsparender sein soll. Der Energieverbrauch pro Core ist laut IBM bis zu 70 Prozent niedriger. Das als Knoten für High-Performance-Cluster konzipierte System IBM Power 755 kommt mit bis zu 32 Power7-Kernen.

IBM betont vor allem die Fähigkeit des neuen Prozessors, mehrere Millionen Transaktionen in Echtzeit auszuführen. Dadurch eigne er sich beispielsweise für Aufgaben in intelligenten Stromnetzen. Statt täglich eine Million Zählerstände auszulesen, wie etwa in klassischen Netzen, könnten Elektrizitätswerke mithilfe der Power7-Technik in intelligenten Stromnetzen laut IBM bis zu 85 Millionen Werte pro Tag erfassen.

Die Prozessorgeneration Power7 kombiniert die Power-Architektur mit Schlüsseltechnologien von IBMs Cell-Prozessoren. Der neue Chip soll auch in dem 10-Petaflops-Supercomputer „Blue Waters“ zum Einsatz kommen.

Themenseiten: Chipsätze, Green-IT, Hardware, IBM, Prozessoren, Supercomputing

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